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Tracht und VolkskulturAuf geht's, zum Altausseer Kiritog

„O’zapft is“: Heute wird der 59. Altausseer Kiritog eröffnet. Das Volksfest mit rund 20.000 Besuchern steht heuer im Zeichen eines Filmdrehs. Gefeiert wird plastikfrei – sogar die Schnapsgläser sind kompostierbar.

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Volles Haus: Die Gäste sind herzlich willkommen © Hoffmann
 

Es ist angerichtet: Altaussee lädt heute ab zwölf Uhr zu einem der größten und bekanntesten Volksfeste Österreichs – dem sogenannten Kiritog. Das Binnen-i im Wort Kiritag ist dem Ausseer Dialekt geschuldet und damit ist eigentlich schon viel über die Ursprünglichkeit dieses Festes gesagt. Tracht und Tradition sind die zwei Eckpfeiler: So wird etwa seit Jahrzehnten das Bierzelt aus Holzstangen aufgebaut und mit Brettern verschlagen. Auch sonst ist man praktisch plastikfrei unterwegs: Die Tausenden Hendln, Würstln und Fische werden ausschließlich auf Tellern aus Palmblättern serviert. Auch das Besteck ist aus Holz und die rund 60.000 Halbe, die getrunken werden, gibt’s im Glas oder in wiederverwertbaren Bechern, die nach dem Fest an den Lieferanten zurückgegeben werden. „Wir wollen Müll vermeiden, sogar die Stamperlgläser sind kompostierbar“, freut sich Werner Fischer, Chef des Kirtag-Bierzelts, über das „grüne Fest.“

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