Obwohl das Match zwischen Dominic Thiem und Stefanos Tsitsipas noch lange nicht begonnen hatte, waren die besten Plätze rund um den Tennisplatz in Wörschach vergeben. Alle wollten das Aufeinandertreffen sehen. Dass anstatt Zverev der Grieche Tsitsipas im Ennstal aufschlägt, war zwar ein kleiner Dämpfer für die Fans, der Feierstimmung tat das aber keinen Abbruch.

Bevor Thiem und Tsitsipas gegeneinander die Schläger schwangen, durfte der Tennis-Nachwuchs der Region auf den Platz. Lukas Kolb, Lukas Rüscher, Tobias Kalsberger, Benjamin Loitzl, Elena Hofbauer, Ela Plasnik, Emil Pristanz und Yannick Schneider duften mit den beiden Tennis-Assen jeweils im Doppel spielen.

 

 

Welle in Wörschach
© Mandl

 

Allen Grund zur Freude über das Tennis-Fest in Wörschach hat neben den Mitgliedern des Tennisvereins Wörschach vor allem Bürgermeister Franz Lemmerer. "Nach dem 24-Stunden-Lauf ist das Tennis-Match ein neuer Höhepunkt für die Gemeinde. Wir sind überglücklich."

Sarah Luidold vom Wörschacher Verein konnte sich das Grinsen über das Match und die über 1000 Besucher auch nicht verkneifen. "Es hat damals alles so klein angefangen. Wir hätten uns niemals gedacht, dass wir den Wettbewerb wirklich gewinnnen. Das die beiden jetzt da sind, ist nicht zu glauben, Wahnsinn", meinte die Spielerin der ersten Kampfmannschaft der Wörschacher. Dass am Ende der Grieche das auf einen Satz gespielte Match mit 6:4 gewann, tat der Stimmung im Ennstal keinen Abbruch.