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Admont

Sorge um die Rettung

Werden die geplanten Gesetzesänderungen durchgeführt, steht die Feuerwehr-Rettungsabteilung Admont vor dem Aus.

Admont verfügt über die einzige Feuerwehr-Rettungsabteilung Österreichs © FF Admont
 

Das Rettungsdienstgesetz und seine Änderungen, die sich gerade in Begutachtung befinden, bereiten in Admont Sorge. Dort sieht man die Weiterführung der Rettungsabteilung der Feuerwehr in Gefahr. Finanziell gibt es zwar keine Probleme, wenn die Rettungsdienste aber wie geplant ab 2016 vom Land Steiermark zentral gesteuert werden, bekommen die Admonter keinen Vertrag mehr.

Momentan bestehen Verträge mit den Gemeinden Admont und Ardning. Um künftig vom Land anerkannt zu werden, müsste eine Rettungsorganisation gemäß den geplanten Änderungen den Nachweis erbringen, dass sie einen ganzen Bezirk versorgen könnte.

„Es drängt sich der Verdacht auf, dass das Land eine Monopolstellung des Roten Kreuzes erreichen will“, sagt der Einsatzleiter der Admonter Rettungsabteilung, Manfred Aster. „Es ist schwierig zu sagen, was wäre, wenn es uns nicht mehr gibt. Unsere Versorgung funktioniert seit Jahren ausgezeichnet, für die Bevölkerung würden sich sicher große Nachteile ergeben.“ Man habe eine Stellungnahme beim Land Steiermark abgegeben, „eine Reaktion gibt es bisher noch nicht.“

Auch vonseiten der Gemeinde wurde beim Land für den Erhalt der Feuerwehr-Rettungsabteilung plädiert. Zudem setzt man sich gegen die geplante Erhöhung des Rettungseuros ein. „Ab 2016 sollen es neun statt sieben Euro sein. Daraus ergeben sich für die Gemeinde schlagartig Mehrkosten von 10.000 Euro, die Tourismusabgabe ist noch gar nicht eingerechnet. Bisher haben wir 85 Prozent des Geldes direkt an die Rettungsabteilung weitergegeben, für den Notarzt gingen 15 Prozent an das Rote Kreuz. Nun soll alles an das Land Steiermark gezahlt und von dort aus verteilt werden. Da stellt sich die Frage, ob etwas beziehungsweise wie viel in unsere Gegend zurückfließt“, sagt Bürgermeister Hermann Watzl.

Die Gemeinde hat sich in einem Änderungs-Antrag für einen Betrag von maximal acht Euro pro Einwohner ausgesprochen.

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Das ist ja das Ziel!

Warum soll ein neues Rettungsgesetz kommen? um eben auch solche Dinge zu erledigen.

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