AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

"Royer ist mein Kandidat für die Landtagswahl"

Gerhard Kurzmann über FPÖ-Abgeordnetenplätze und die Kreuzung Trautenfels.

 

Zu einer erweiterten Bezirksparteileitungssitzung der FPÖ Liezen war der steirische Parteiobmann Gerhard Kurzmann extra aus Graz nach Stainach angereist. "Krisensitzung ist das keine, nein ganz und gar nicht", stellte er vor dem Beginn auf Nachfrage klar. War es auch keine. Scharmützel zwischen Entscheidungsträgern im Bezirk, wie in der Vergangenheit schon gehabt, blieben aus. In einer Nachanalyse der in der Steiermark für die FPÖ erfolgreichen Nationalratswahl wurden zwar auch Wunden geleckt, weil Bezirksobmann Albert Royer erst nach Auszählen der Briefstimmen um etwa 600 Stimmen den Einzug in den Nationalrat verpasst hatte. Drei Tag habe Royer sogar daran gedacht zurückzutreten, jetzt habe er wieder Wind in den Segeln und wolle mit voller Kraft weitermachen, hört man aus internen FP-Quellen. Schon vor Beginn hatte Landesparteiobmann Kurzmann im Gespräch mit der Kleinen Zeitung klar gemacht: "Der Kandidat für die Nationalratswahl ist auch mein Spitzenkandidat für den Bezirk bei der nächsten Landtagswahl 2015. Wenn der Bezirk Liezen geeint auftritt, hat er aus meiner Sicht Anspruch auf einen Landtagsabgeordneten." Allerdings: Kurzmann selbst tritt bei der nächsten Landtagswahl nicht mehr an, die Entscheidungen laufen dann schon bei seinem Nachfolger zusammen. Nichts Neues gibt es bei der Kreuzung Trautenfels, für die Kurzmann als Verkehrslandesrat zuständig ist. Die Unterflurtrasse dürfte endgültig vom Tisch sein. Untersucht werden ein "Kreisverkehr oder eine Verkehrslichtanlage" im Falle einer "abgeschwächter Verkehrsentwicklung". Wird vermehrter Verkehr festgestellt, sollen die "die derzeitigen zwei Überführungslösungen bis Frühjahr 2014 auf eine Lösung reduziert werden". Kurzmann warnt vor zu großen Erwartungen: Vor der nächsten Landtagswahl 2015 gibt es sicher keine Realisierung." Dass Kurzmann durchaus zu Scherzen aufgelegt sein kann, bewies er vor der Sitzung. Zufällig kam die Rede auf einen ehemaligen Bundesheer-Fernmeldebunker in Liezen, der angeblich zum Verkauf stehen soll. "Für einen Bunker hat die FPÖ-Landespartei derzeit auch keine Verwendung", meinte er schmunzelnd.

GERHARD PLIEM

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.