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GerichtTrotz verschärfter Corona-Maßnahmen wird weiterverhandelt

Das Justizministerium will dringende Verhandlungen weiterlaufen lassen. Im Detail entscheiden Richter über die Einschränkungen.

CORONAVIRUS: SICHERHEITSVORKEHRUNGEN IM JUSTIZIELLEN BEREICH ZUM SCHUTZ VOR SARS-COV-2
© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Gegen den "gerichtlichen Corona-Irrsinn" wehrt sich eine Leserin der Kleinen Zeitung. Ihre Bedenken zusammengefasst: Während die Bundesregierung die Corona-Maßnahmen verschärft, werde an den Gerichten so getan, als wäre das Virus harmlos. Stundenlange Verhandlungen mit mehreren Personen in geschlossenen Räumen und "hinter Placebo-Plexiglasscheiben" fänden statt - oft ohne Mittagspause. Andere Richter verhandelten mitten im Winter stundenlang bei geöffneten Fenstern, um für Durchlüftung zu sorgen. "RichterInnen, Anwälte und Parteien sind gestresst, gereizt, verstehen sich durch die Masken schlecht, ein sachlicher Ablauf des Verfahrens ist in dieser Situation nicht möglich", kritisiert die Leserin.

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