AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Lkw-Wrack ist geborgen"Die schwierigste Aufgabe war die Lenkung"

Am Mittwochabend war der abgebrannte Kran-Lkw aus dem Gleinalmtunnel geborgen. Die Arbeiten zuvor hatten die Techniker voll gefordert.

STEIERMARK: LKW AUS GLEINALMTUNNEL GEBORGEN
Am Abend war der Lkw-Kran am Nordportal angelangt © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Die Bergung des am Freitag im Gleinalmtunnel auf der steirischen Pyhrnautobahn (A9) ausgebrannten Schwertransporters gestaltete sich schwieriger als gedacht.

Nachdem am Dienstag festgestellt worden war, dass die Achsverstrebungen am Lkw verschmort und teilweise gebrochen waren, mussten diese erst wieder stabilisiert werden. Dazu waren umfangreiche Schweißarbeiten notwendig. Kurz nach 18 Uhr waren die Reifen montiert und das Schwerfahrzeug transportfähig. Mit einem 1000 PS starken Lkw wurde das Wrack aus der Röhre gezogen. Es dauerte schließlich rund zwei Stunden, um die rund sieben Kilometer lange Strecke im Schritttempo bis zum Nordportal zu bewältigen.

"Für uns sind Bergungen kein Neuland", betont Markus Lackner, Sprecher der Transportfirma Felbermayr. Doch eine Bergung im Tunnel sei für das Dutzend an Spezialisten "eine große Herausforderung". Die schwierigste Aufgabe sei die Lenkung gewesen, da es im Tunnel auch eine Kurve gibt, berichtet Abteilungsleiter Lukas Peter im Video.

Abschleppdienst mit 1000 PS

Zuvor hatte man die demolierte Tunnelröhre, die seit dem Brand am 5. Oktober gesperrt ist, mit mehr als 100 Stahlstützen gesichert. Infolge wird der Kranwagen wird mit Luftkissen angehoben, die abgebrannten Räder werden getauscht. Ein Transporter zieht das 84-Tonnen-Fahrzeug aus dem Tunnel.

Kran brannte im Tunnel: Bilder vom Großeinsatz im Gleinalmtunnel

Seit Freitagmittag ist der Gleinalmtunnel nach einem Lkw-Brand im Tunnel gesperrt ...

FF St. Michael

So sieht der 400-Tonnen-Kran nach dem Brand aus

FF Übelbach

Ein tonnenschwerer Kran, der ausbrannte, richtete im Tunnel großen Schaden an.

KK

Mehrere Dutzend Personen wurden aus dem Tunnel evakuiert

APA/Scheriau/Theny

Mehrere Dutzend Personen wurden aus dem Tunnel evakuiert

KK

15 Feuerwehren waren im Einsatz, weil zunächst von vielen Verletzten ausgegangen werden musste, war auch das Rote Kreuz mit 17 Rettungsfahrzeugen im Einsatz

APA/Scheriau/Theny

Klicken Sie sich durch weitere Bilder

APA/Scheriau/Theny
APA/Scheriau/Theny
APA/Scheriau/Theny
APA/Scheriau/Theny
APA/Scheriau/Theny
APA/Scheriau/Theny
APA/Scheriau/Theny
KK
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
APA/Scheriau/Theny
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
FF St. Michael
1/35

Ausweichrouten

Aus dem Raum Judenburg kann man über den Obdacher Sattel via Kärnten über die A2 (Pack) nach Graz fahren. Aus dem Raum Leoben, St. Michael etc. bleibt nur die Umleitung über die S 35 via Bruck nach Graz – allerdings behindert dort die Baustelle bei Laufnitzdorf den Verkehr. Hier gibt es also Staugefahr. Als Alternative für den Weg aus dem Südwesten nach Salzburg könnte man laut Asfinag noch die A2 bis Knoten Villach und weiter über die A 10 Tauern-Autobahn ins Auge fassen.

Gleinalmtunnel: Augenzeugen berichten vom Brand

>> Sieben Fragen und Antworten zur Sperre <<

 

Kommentare (1)

Kommentieren
paulrandig
0
0
Lesenswert?

Glück im Unglück

Wenigstens ist das nicht während des Sommerreiseverkehrs passiert. Das wäre der Supergaustau gewesen. Oder Superstaugau?

Antworten