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Winterspiele in Graz 2026?Studie verspricht Wertschöpfung von 1,67 Milliarden Euro

Die Machbarkeitsstudie für Olympische Winterspiele 2026 in Graz, Schladming & Co liegt vor: Die Großveranstaltung sei demnach mit einem Budget von 1,137 Millarden Euro ohne öffentliche Gelder realistisch machbar.

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OLYMPIA - OEOC feasibility study, Graz/ Schladming 2026
Bei der Präsentation: Schladmings Bürgermeister Jürgen Winter, ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel, Siegfried Nagl, Marion Eustacchio, Olympia-2026-Koordinator Markus Pichler © GEPA pictures
 

Die Experten TU Graz, Joanneum Research und der FH Campus 02 hatten nur wenige Monate Zeit, um die Machbarkeitsstudie zur Vision zu erstellen. Jetzt liegt das 120-seitige Papier, das die Potenziale, Kosten, Chancen und Risiken der Olympischen Winterspiele "Graz 2026" bewertet. Die Zahlen lassen die Auftraggeber jubeln. Die Landesregierung hat die Studie bereits vorgelegt bekommen, Sportlandesrat Anton Lang will sie nun gewissenhaft prüfen.

Kommentare (21)

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Musicjunkie
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1
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Der Nachweis, ob eine Umwegrentabilität tatsächlich eintreten wird, ist schwierig: Es müssen gewisse Annahmen über die Höhe der Umwegrendite getroffen werden, deren Realitätsnähe eventuell umstritten ist. Auch im Nachhinein wird die Umwegrentabilität selten nachgewiesen. Das Konzept eignet sich eher für die politische Diskussion um die Rechtfertigung einer Förderung, als für eine Analyse nach betriebswirtschaftlichen Maßstäben.

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MoritzderKater
0
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Ich frage mich

auf welchen Zug unser Herr Bürgermeister noch aufspringen möchte?

Gondelbahn für Graz
Schiffahrt für Graz
Verkehrsanziehende Tiefgarage mitten in der Innenstadt
Olympische WINTER-Spiele in Graz

hat er denn sonst gar keine Sorgen?

Verkehrskonzepte, Verkehrsüberwachung der 30-er Zonen, Ver-Betonierung aller Grünflächen - DAS wären Themen, welche einer Lösung bedürften.
Aber, damit kann man natürlich nicht permanent in den Medien erwähnt werden, das wäre bloß Arbeit.

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Think_simple
0
3
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Sorgen

Um sich dieser Sorgen anzunehmen, müsste man halt auch Konzepte haben, Ideen, man müsste sich wohl auch an externe Berater wenden und deren (also fremde - wie böse) Ideen dann auch umsetzen. Siehe Verkehrsstudien für Graz - es wird alles gemacht, nur ja nicht das was Experten seit Jahren unisono empfehlen.
Und vor allem: man müsste auch Geld haben, das hat man aber halt schon sehr geschickt und nachhaltig versenkt, an begünstigte großzügig verteilt.
Da ist es dann leichter, jedes Monat eine neue unrealistische Idee hinaus zu posaunen, weil die Gefahr das umsetzen zu müssen gering ist und der durchschnittliche Wähler das offenbar leider eh nicht bemerkt dass da Null Substanz ist.
Was noch kommt?
Naja, wie wäre es mit einem Weltraum-Bahnhof für Graz?Der Schlossberg wäre als Rampe ideal, die ESA bzw.NASA fördern bestimmt! Untergrund-Seilbahn, weil man will ja innovativ bleiben.
Zeppelin-Shuttle HBF-LKH, Elektro-Heißluft-Ballone statt Taxi, Lauwarme Eislutscher for free, etc., dem Schwachsinn sind ja keine Grenzen gesetzt....

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bayline
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Hetze

Denkts alle mal nach und lassts euch nicht von einer Partei aufhetzen, deren größte Errungenschaft die Verwaltung des illegalen Kapitals der ehemaligen DDR ist.
Es wird nie wieder so eine Chance geben mit so wenig Budget so eine Veranstaltung zu finanzieren.
Spielt nicht mit der Zukunft eurer Kinder und Enkel indem ihr zulässt dass euch die Kommunisten die Welt erklären.

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Think_simple
1
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Hetze

Der einzige, der hier hetzt, ist der Hr. Bürgermeister, der mitsamt seiner "Haus&Hof-Propagandamaschinerie" (Kleine, Woche, Grazer, BIG) uns versucht klar zu machen, dass das alles ein einziger toller Goldesel ist.
Fakt ist aber: den Goldesel gibt es nicht! und wenn sie schon schreiben: "Spielt nicht mit der Zukunft eurer Kinder und Enkel", dann umso mehr müssten bei so einem Vorhaben ihre Alarmglocken läuten.
Kalkulierbares Risiko? Ja eh, aber nicht so wie die Studie das meint: im "Worst Case" 10% (also 1/10tel Kostenüberschreitung? Na geh, bitte! So wenig hat noch kein Bewerber zusammen gebracht! Das 2-5fache des Original-Budgets, das sind die langjährigen üblichen Werte, wenn es um Budget-Überschreitungen geht!

Und ja, es wirkt ein "wenig" unglaubwürdig, wenn man für 8 Jahre im Voraus Spiele budgetiert, für die noch nichts handfestes vorliegt, außer dass man nur 10% der Spiele von 2018 bzw. gar nur 2% der Spiele von 2014 aufwenden will UND den Budgetrahmen halten bzw. vermutlich unterschreiten wird.
Wenn man dann die handelnden Personen kennt, sieht wie gut sie wirtschaften können und wie ihre tatsächliche Leistungsbilanz aussieht, na dann gute Nacht!

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hfg
6
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Unbedingt durchführen

Selbst wenn diese Studie Mängel aufweisen sollte zeigt sich doch das das finanzielle Risiko überschaubar und relativ gering ist. Man muss unbedingt die Chance nützen. Gewisse Risken muss man im Interesse der Weiterentwicklung unbedingt in Kauf nehmen. Der Werbe und vermutliche wirtschaftliche Nutzen und Erfolg rechtfertigen die Durchführung allemal. Es ist nur zu hoffen das endlich einmal über fast alle Parteien ein Konsens erzielt werden kann. Das „Volk“ zu befragen ist Unsinn weil viel zuviele „Argumente und Meinungen“ nie wirklich was zustande bringen. Jeder der einmal bei einer Hausversammlung oder irgendeiner größeren Versammlung war, kann bestätigen das praktisch nichts sinnvolles mehr durchgeführt werden kann. Es taugt nur zum „Verhindern“

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SagServus
2
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Selbst wenn diese Studie Mängel aufweisen sollte zeigt sich doch das das finanzielle Risiko überschaubar und relativ gering ist.

Wie hoch das Risiko wirklich ist würde man schnell sehen wenn man Nagl dazu zwingen würde für entsprechendes Risiko auch zu haften.

Weil wenn das Risiko ja überschaubar und relativ gering ist, wird er diese sicher ohne Widersprüche übernehmen.

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stadtkater
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Gravierender Fehler auf Seite 96 der Machbarkeitsstudie:

Im Scenario "Worst Case" werden richtigerweise niedrige Einnahmen (968 Mio) angesetzt, es dürfen aber NICHT, wie in der Studie gemacht, auch niedrige Ausgaben (1.025 Mio) abgezogen werden, sondern RICHTIGERWEISE die hohe Ausgaben (1.193 Mio). Daraus ergeben sich dann statt 52 Mio vielmehr 225 Mio Verlust - also mehr als das Vierfache!

"Schöne Experten" hat man da für 1,5 Mio beauftragt!

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SagServus
1
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Daraus ergeben sich dann statt 52 Mio vielmehr 225 Mio Verlust - also mehr als das Vierfache!

Und gleichzeitig jubelt jetzt der Nagl weil sie die Bestcase Gewinne auf 250 Mio. erhöhen. :-D

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diss
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Abbruch

Ich hoffe, dieses Idioten Projekt geht an uns vorbei!
Wir Steuerzahler müssen letzten Endes die Rechnung bezahlen.

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voit60
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Wäre dann die erste sportliche Grossveranstaltung

Wo nicht ein gewaltiger Verlust eingefahren wird. Erinnert an den Eurofighter Ankauf, da wollte und der Bartenstein auch einreden, dass das ein super Geschäft wäre.

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stadtkater
2
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Und wer haftet, falls

sich wider Erwarten doch ein Bugdetloch ergibt, weil sich die Realität nicht an die Erwartungen der "Experten" gehalten hat? Die Bürgermeister von Graz und Schladming?

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peterkoch63
17
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An alle Wirtschafts-Experten hier im Forum

selber schafft ihr es net einmal euer eigenes Haushaltsgeld zu überschaue und bei dem Thema werden alle zum Experten. Solche Studien können wissenschaftlich "begründen" wie sie auf Ihr Ergebnis kommen - ihr alle aber nicht. Als last die Profies arbeiten und kommts net immer mit unhaltbaren Gerüchterl daher...

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checker43
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Sicher

nicht wissenschaftlich ist die Gegenüberstellung von Kosten, die der Ausrichter zu tragen hat und der Wertschöpfung, weil Letztere keine Einnahmen des Ausrichters sind.

Die Umsatzsteuer und Einnahmen von Hoteliers fließen nicht an Graz laut realer Wissenschaft.

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dude
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Solche Studien sind ja der größte Witz!

Alle Olympiaustragungsorte leiden jahre- und jahrzehntelang unter dem enormen Schuldendruck. Eine sinnvolle Nachnutzung der gigantischen und größenwahnsinnigen Sportstätten ist im Alltag so gut wie unmöglich! Natürlich gibt es auch Gewinner! Allen voran das Olympische Komitee, die Hand voll Sponsor- und Partnerkonzerne, die ihre Steuern global optimieren, die Finanzwirtschaft, die die Kredite dafür vergibt und nicht zu vergessen Beratungskonzerne, die genau solche Machbarkeitsstudien und danach die Bewerbungsdossiers erstellen! Ich hoffe, daß die Grazer bzw. die Steirer dagegen abstimmen werden!

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stadtkater
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Die Bauwirtschaft

haben's vergessen!

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ichbindermeinung
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Studie

Einfach die Steuerzahler abstimmen lassen. So eine weitreichende Entscheidung soll nicht von ein paar Wenigen getroffen werden, zu viel Verantwortung.

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dude
3
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Auch ich bin der Meinung,

unbedingt eine Volksabstimmung!!!

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2a20bb3e96a90e7e7885ffc9bfc7f636
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und die Mieten werden wie in allen anderen Städten die eine

Olympiade hatten - um 30% steigen...

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stadtkater
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Das zählt halt auch alles

zur Wertschöpfung! Mieter zahlen mehr und Vermieter haben daher höhere Einnahmen :-(!

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untrpos
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Genau

Kosten tut's Milliarden und bringen tut's für uns nichts als teurere Hotelpreise auch noch Jahre danach.

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