Verschärfte Corona-MaßnahmenFFP2-Maskenpflicht und 2G-Regel: Ab 8. November gelten in der Steiermark neue Regeln

Die Zahl der Neuinfektionen in der Steiermark steigt massiv, zuletzt war der Wert Anfang Dezember so hoch - das ist fast elf Monate her. Nach dem Corona-Gipfel in Graz führt das Land spürbar strengere Regeln ein - sie gelten ab 8. November und bringen auch für Mitarbeiter im Gesundheitsbereich Verschärfungen.

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Die Zahlen steigen seit Monatsbeginn kontinuierlich, zuletzt sogar stark an. Die Daten vom Nationalfeiertag zeigen gar 4774 Betroffene - der bisher höchste Wert des ganzen Jahres. Zuletzt war diese Zahl am 26. Dezember 2020 so hoch. Und: Am Nationalfeiertag des Vorjahres lag sie bei 2695. Zum Vergleich: Die höchste Zahl an gleichzeitig Infizierten seit Pandemiebeginn wird in der steirischen Statistik am 21. November 2020 mit 12.719 Fällen geführt. Damals war ein wochenlanger Lockdown in unterschiedlichen Ausprägungen die Folge.

Kommentare (99+)
jj4711
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Spät aber doch

Dachte schon unser LH wartet nur immer auf Entscheidungen des Bundes und bringt nicht den Mut zu einer Verschärfung ala Wien auf. Was jetzt dringend erforderlich ist ist die rigorose Kontrolle der Maßnahmen, die vorerst nur am Papier stehen, aber kaum noch von den Leuten eingehalten werden. Besonders wichtig wäre auch ein Tritt in den A.... bei manchen Bezirksbehörden. Die Reaktion auf Infektionsfälle mit Absonderungsbescheiden kommt viel zu spät, wenn überhaupt, z.B. ein Tag vor der möglichen Freitestung am 5 Tag!!! Nachdem die persönliche Verantwortung von Betroffenen bzw. deren Intelligenz nicht soweit geht, bewegt man sich maskenfrei mit vielen Kontakten im familiären Umfeld genauso wie in der Öffentlichkeit.
Effektive Pandemiebekämpfung sieht anders aus und nicht alles ist mit Impfen abgetan. Es bedarf trotz Impfung eines sorgfältigen Umgangs mit potentiellen Ansteckungsgefahren sowohl durch jeden einzelnen, ob geimpft oder nicht, aber vor allem auch der Bezirksbehörden!
"Ich bin geimpft daher geschützt und kann niemanden anstecken" ist die völlig falsch verstandene Message, die in den vielen Kampagnen und teilweise auch Behördenregelungen transportiert wird!
Maskentragen,Abstand halten und Kontakte minimieren sei auch geimpften ins Stammbuch geschrieben!

Lodengrün
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Stimmt

alles mit Punkt und Komma. Chapeau. Es geht aber auch nicht das man in Stadien, Discos etc., quasi auch mit Vollimmunisierung aufeinander hockt. Dahingehend sagt niemand etwas. Wäre auch dem Geschäft abträglich.

Lodengrün
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In Israel

darf man nur mehr einreisen wenn die Vollimmunisierung nicht länger als 6 Monate her ist. Was sagt uns das?

Ogolius
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Dritter Stich

Noch immer wird den Impfverweigeren nachgelaufen, um bei dieser Kaste endlich den ersten Stich zu setzen - eine Reise in die Sinnlosigkeit! Das alles, anstatt den Impfwllligen rechtzeitig und offensiv einen dritten Stich anzubieten. So viele von den älteren Mitmenschen sind im Bereich Antikörper bereits seit längerem unter 43,6 BAU/ml - somit unter 2 U/ml und somit gefährdet. (PDF Labor Berghold) Fazit: immer mehr Impfdurchbrüche. Dass die vorhandenen Vakzine nur zeitlich bedingt wirksam sind, war man sich bewusst, so verlieren die Impfwilligen vielleicht gegen die Impfgegner und das wäre wahrlich wäre fatal.

Ogolius
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„Die Tatsache ist…

… dass sich immer weniger zur Erstimpfung „überreden“ lassen, daher sollte vermehrt auf die bisher Impfwilligen zugegangen werden. Es wäre fatal, den „Falschen“ nachzulaufen und dem Virus bei den zwar zweifach Geimpften, aber mangels Antikörper Gefährdeten, eine Plattform für neuerliche Infektionen zu bieten. Israel war Vorreiter und steht neuerlich mit dem Rücken zur Wand - dort wird bereits mit Hochdruck zur dritten Impfung geladen“. Das ist der Text, in dem ich vor drei Monaten (auch mit einigen zu diesen Zeitpunkt bereits nachgewiesen Durchbrüchen in Pflegeheimen) darauf hingewiesen habe, wurde meine Stellungnahme von der Kleinen Zeitung zensiert - nachträglich vielen Dank!

Lodengrün
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Danke @ogolius

das ist worauf ich hinaus möchte. Der 3. Stich muss offensiv angeboten werden. Wenn die Zauderer und Zögerer schon nicht bereit sind dann wollen wir die Impfwilligen nicht mit Überraschungen, die durch einen nunmehr niedrigen Wirkungsgrad gefährdet sind, beehren.

lieschenmueller
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angeboten

Wie ist das überhaupt? Meine Zweitimpfung hatte ich Mitte Juli. Wird man da verständigt, Hausarzt oder Impfstraße, wann die Dritte fällig ist? Oder einfach selbst drum kümmern? Beim Hausarzt leicht, bei der Impfstraße wo?

rehlein
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@lieschenmueller

Die Ü-80-Jährigen bekommen per Brief einen Termin, meistens wie bei den Vorimpfungen, entweder beim Hausarzt oder einer Impfstraße, wobei man jetzt mehr auf die Hausärzte setzt.

Die Jüngeren sollten sich spätestens nach 9-12 Monaten den 3. Stich holen, können sich aber schon nach 6 Monaten bei den Hausärzten einen Impftermin geben lassen. Man darf da selbst aktiv werden.

Lt. Ministerium wird man angeschrieben und bekommt einen Termin zugeteilt. Ob das bei den Jüngeren auch schon nach 6 Monaten ist, weiß ich nicht.
Man muß nicht die vollen 9-12 Monate warten.
Wenn Sie also im Juli geimpft wurden, würde ich schon jetzt im November beim Hausarzt einen Termin für Dezember ausmachen, um wieder gut geschützt zu sein, wenn Sie sich unsicher fühlen.

Ich weiß nicht wie alt Sie sind, aber wenn Sie noch keine 50 Jahre alt sind, müßten Sie sich nicht sofort nach 6 Monaten impfen lassen, denn auch wenn der Impfschutz sinkt, hat man meistens noch eine ausreichende Immunantwort - die ist eigentlich nur bei Älteren oder Vorerkrankten so schnell am Absinken, dass es nicht mehr ausreicht.
Bei Jüngeren bleibt der Schutz meistens länger aufrecht - auch wenn es auch hier Impfdurchbrüche gibt, sind es wenig.

Ich wurde schon im Jänner und Februar geimpft, und habe auch noch keine Auffrischung - wir kommen auch erst dran, wenn die Erstgeimpften geboostert werden - bis jetzt wurden ja nur Pflegeheimbewohner und die ganz alten Menschen geboostert.
Ich glaub aber, dass wir auch bald dran kommen.

lieschenmueller
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Danke

für die ausführliche Antwort.

Mein Graz
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@lieschenmueller

Für meine Mutter habe ich eine Verständigung bekommen, in Form des Impftermins beim Hausarzt.
Hat auch gut geklappt.

Der Witz kam allerdings 15 Minuten NACH dem Termin, meine Mutter hatte den 3. Stich schon:
Ich bekam eine SMS mit der Nachricht, dass der Termin abgesagt ist.🤔

Da ich selbst nicht dabei war, war ich entsprechend verunsichert und hab Nachrichten getippselt und telefoniert... 😂

lieschenmueller
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@Mein Graz

Inetwa wie gehabt. Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht :-)

Lodengrün
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Danke @mein Graz

für Info.

Lodengrün
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So viel ich hörte @lieschen

wird man verständigt. Ein Beweis. Wenn wir beide, und wir sind doch interessiert, dies nicht wissen, dann liegt doch etwas im argen.

SagServus
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Wird man da verständigt, Hausarzt oder Impfstraße, wann die Dritte fällig ist?

Zurzeit ist man sowieso mit der Drittimpfung bei der Risikogruppe beschäftigt. Die werden entsprechend verständigt.

Ob die Drittimpfung bei den anderen kommt ist ja nichtmal noch wirklich gesichert da es hier ja noch differenzierte Aussagen gibt, ob man wirklich alle zur Drittimpfung schicken soll oder nicht.

Es kann also durchaus sein, dass du als Mitte Juli geimpfter (was wohl darauf schließen lässt, das du U40 bist), gar keine Drittimpfung angeboten bekommst wenns soweit sein sollte.

Auf der anderen Seite wird sich das Gesundheitsministerium irgendwas überlegen, was mit den geimpften geschieht wenn deren Zertifikat abgelaufen ist.

lieschenmueller
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U40

Was wollen Sie denn trinken, SagServus? ;-)

Ich bin 1961 geboren. Habe mich sofort nach Bekanntwerden der Impfmöglichkeit angemeldet. War dann irgendwie eine Karteileiche im Computer. Mein Mann war schon geimpft*, beim gleichen Anmeldedatum, ich hatte noch nicht mal die Verständigung. Angekreuzt bei uns beiden keine Vorerkrankungen und egal Hausarzt oder Impfstraße.

Erst nach mehrmaliger Urgenz bekam ich am 2. Juni die erste Impfung, am 15. Juli die zweite.

*Unter Eheleuten kann man sich eine Impfung sehr neidig sein

SagServus
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...

Der 3. Stich hilft aber nicht die Pandemie zu beenden weil der 3. Stich zwar dem geimpften hilft, nicht aber dem ungeimpften.

Und so lange wir bei gerade mal 60% herumkrebsen, werden die Ungeimpften auch weiterhin das Problem darstellen und nicht die Geimpften.

Denn auch der 3. Stich verhindert nicht, dass ein Geimpfter mit Impfdurchbruch nicht ansteckend sein kann.

Lodengrün
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Sorry@servus

ich könnte Ihnen antworten, tue es nicht mehr. Ich brauche nicht, dass mir jemand in einem Austausch mit dem Stahlbesen über das Gesicht fährt. Es gibt hier kaum ein Mitglied in diesem Forum der dies in der Art und Weise wie Sie das handhaben tut.

SagServus
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Was sagt uns das?

Das Israel noch keinen ausreichenden Impfschutz hat.

Lodengrün
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Eher @servus

das die Impfstoffe keinen ausreichenden Wirkungsgrad mehr haben. Nur an richtiger Stelle googeln 🤣, Dein Rat den Du stets in Deiner bekannt charmanten Weise jedermann erteilst. Nicht einfach unreflektiert wiedergeben. Ist auch von Dir.

SagServus
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das die Impfstoffe keinen ausreichenden Wirkungsgrad mehr haben.

Dafür gibt es keine wissenschaftliche Belege.

Man weiß zwar, dass die Impfung graduell abnimmt, um wieviel liegt aber am Impfstoff.

Bei Biontech/Pfizer ist man nach derzeitigen erkenntnissen bei noch immer 75% nach 6 Monaten. Bei Moderna noch immer bei 93%.

Lodengrün
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Klar

gibt es die, man muss nur googeln.

SagServus
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...

Das sind die aktuellen Zahlen die man googeln kann.

Die 6 Monate sind eine Annahme weil es noch keine wissenschaftlich ausreichenden Daten gibt wie es mit den Antikörpern nach dieser Zeit ausschaut und welchen Titerwert man wirklich braucht um ausreichend geschützt zu sein.

Deswegen gilt bei uns das Genesenenzertifikat auch nur 6 Monate.

lieschenmueller
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"keinen ausreichenden Wirkungsgrad mehr"

Lodengrün, stimmst Du mir zu, aber immer noch besser als gänzlich ohne?

Die Sicherheit, in der man sich fälschlich wiegt oder die man uns vorgaukeln wollte, die ist beim Zusammensein von Menschen in großer Zahl (und Enge), nicht vorhanden. Aber dass die Impfung nur zu einem gewissen Prozentsatz wirkt, wurde uns nicht verschwiegen. Zumindest nicht von Seiten der Medizin. Und fairerweise auch nicht vom Großteil der Politik. Ein Knecht von zahlungskräftigen Kreisen wollte einer halt voreilig sein.

Lodengrün
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Klar @Lieschen

die Impfung ist ein Segen. Du hingegen musst aber auch sehen, dass man uns mit dem Satz „wenn wir die Impfung haben sind wir über den Berg“ uns schon auf die Straße der „jetzt ist die Pandemie vorbei“ geschickt hat. Zu viele Geimpfte die nun Covid haben bezeugen das das nicht stimmt. Die Medizin spielte mit offenen Karten, bei der Politik wäre es bei dem ein und anderen kein Fehler gewesen. Die Schwester einer Freundin die im Juni den 2.ten Stich bekam liegt auf der Intensiv. Und sie ist keine Partytigerin.

SagServus
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Zu viele Geimpfte die nun Covid haben bezeugen das das nicht stimmt.

Man schaue einfach nur in die Länder mit einer sehr hohen Durchimpfungsrate und wie die mit Corona umgehen.

Die meisten dieser Länder haben sämtliche Maßnahmen fallen lassen, behandeln Corona mittlerweile nur mehr wie eine normale Krankheit wegen der man keine Schulen etc. schließen muss. Sprich wie eine Grippe.

Die schauen nur mehr darauf, wie sich die Hospitalisierungszahlen und die Belegung der Intensivstation entwickeln und lassen die Leute tun wie sie wollen.

Die Dänen sagen selber, dass die Impfung dem Virus den Zahn gezogen hat.

Wir hingegen jammern bei gerade mal 60% Durchimfungsrate davon, dass die Impfung ja angeblich nix hilft weil die Zahlen immer weiter steigen und es auch zu Impfdurchbrüchen kommt. Und das obwohl die Masse der neu infizierten Leute noch immer die Ungeimpften sind.

SagServus
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P.S.:

Zusätzlich reden wir uns auf die Politik raus, was die nicht alles für einen Blödsinn verzapft hat um uns nicht zu impfen.

Und das obwohl sämtliche Ärzte zur Impfung raten.

Wieso brauch ich einen Politiker um zu entscheiden ob man sich impfen lässt oder nicht?

 
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