ErlaufseeMit nur einem Schwimmzug von der Steiermark nach Niederösterreich

Die Kleine Zeitung stellt diesen Sommer steirische Seen vor. Heute: Der Erlaufsee. Der erfrischende Bergsee lädt besonders Familien zum Entspannen ein.

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© Steiermark Tourismus/Wolf, KLZ
 

Sind Ihnen vielleicht schon einmal die sonderbaren Farbenspiele an der Oberfläche des Erlaufsees aufgefallen? Dazu erzählt man sich folgende Sage mit dem düsteren Namen "Das Grab im Erlaufsee": Einst lebte ein Müller mit seiner schönen, jungen Frau am Ufer des Sees. Die junge Müllerin war fleißig, jedoch in den Vollmondnächten lief sie mit wallenden Haaren zum See hinab und tanzte zum Flötenspiel eines Fremden. Von der Eifersucht gepackt, zerrte der Müller eines Tages seine Frau zum See und ertränkte sie. Daraufhin verfärbte sich die eine Seite des Erlaufsees silberhell. Bald bereute der Müller seine Tat und beschloss sein Leben ebenfalls in den Fluten zu beenden. Die andere Hälfte des Sees verfärbte sich in Folge tiefschwarz. Die zwei Farben - silber und schwarz - und die Muster, die sich ergeben, sind für aufmerksame Beobachter immer noch erkennbar.

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