Steirer des TagesVon Tschernobyl bis Corona: Der Profi im Umgang mit Krisen

Über 35 Jahre hinweg hat Gerhard Zach die steirische Landeswarnzentrale mit aufgebaut. Jetzt tritt der langjährige Vize-Chef der Katastrophenschutzeinrichtung in den Ruhestand.

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Gerhard Zach baute die steirische Landeswarnzentrale mit auf © Christof Hütter
 

Gerhard Zach erinnert sich an den Moment noch genau. „Ich hatte Dienst und im Fernsehen kam ein Bericht, dass in Tschernobyl etwas passiert sein soll. Kurz darauf rief der Sekretär von Landeshauptmann Krainer an und fragte, ob wir wissen, was da los ist.“ Es war der Auftakt der größten Reaktorkatastrophe der Geschichte, die auch die steirischen Katastrophenschützer monatelang in Beschlag nehmen sollte.

Kommentare (1)
Dr.B.Sonnenfreund
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Tschernobyl und Corona nicht vergleichbar

Ich war 12 Jahre alt ,als die Sache in Tschernobyl passierte. Was änderte sich damals für mich im Alltag ?
Richtig , gar nichts ! Das ist jetzt bei Corona für meinen jetzt fast ebenso alten Sohn anders, das ist der Unterschied. Tschernobyl war damals für die Kinder keine größere "Krise", Corona ist für Kinder eine gewaltige Herausforderung. Deshalb sind die beiden Dinge in ihren Auswirkungen auf die Bevölkerung gar nicht vergleichbar. Und Tote gab es durch Corona in Österreich auch um ein vieles mehr, denn direkte Todesfälle gab es in Österreich durch Tschernobyl gar keine, durch Corona bis jetzt schon fast 11.000 !!! Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.