Rund 17 Prozent der Kinder unter drei Jahren besuchen in der Steiermark Kinderkrippen. Österreichweit sind es 27,6 Prozent. Warum das so ist? "Es fehlt am flächendeckenden Angebot", erklärten Sozialpartner und Industriellenvereinigung am Freitag unisono. Denn auch wenn in der Steiermark zusätzlich viele Kinder bei Tagesmüttern betreut werden, in puncto außerfamiliäre Betreuung der Kleinsten sei die Steiermark Schlusslicht. Den Bedarf schätzt man um ein vielfaches höher ein als das Angebot.
Offensive von Sozialpartnern und Industrie
"Mehr Krippenplätze statt 'Rabenmütter'-Denken"
Sozialpartner und Industrie fordern österreichweit mehr Unterstützung für Familien, damit diese Beruf und Kinderbetreuung besser vereinbaren können. Die Steiermark sei beim Betreuungsangebot für die Jüngsten Schlusslicht.
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