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Eurofighter jagen Schweizer F-18 über den Himmel

Vier Schweizer F-18 "Hornet" steigen von Zeltweg aus mit den Eurofightern zu Trainingsflügen auf. Nächster Start ist um 15.30 Uhr.

Eine F-18 der Schweizer Luftwaffe beim Start
© Airpower.gv.at
Eine F-18 der Schweizer Luftwaffe beim Start
Wilfried Rombold
Redakteur Steiermark-Ressort

Die österreichischen Luftstreitkräfte haben heute Trainingsgäste aus der Schweiz. Vier Kampfjets des Typs F-18 "Hornet" der Schweizer Luftwaffe werden am Fliegerhorst Zeltweg erwartet. Mit den Eurofightern des Bundesheeres werden sie Abfangmanöver simulieren.

Das gute Wetter erlaubt das geplante Programm mit den vier F-18 und zweier PC7 aus der Schweiz sowie den österreichischen "Typhoons" am Mittwoch. Die Übung ist Teil eines bilateralen Abkommens, das Österreich mit der Schweiz getroffen hat. Dabei wurde nicht nur die so genannte "Nacheile" im Zuge der Luftraumsicherung über die Staatsgrenze hinweg ermöglicht, sondern auch gemeinsame Trainings vereinbart. Heute werden die Schweizer Kampfjets den heimischen Piloten als schnelle "Feinddarsteller" dienen. Verschiedene Abfgangszenarien werden simuliert, als Übungsraum dient das gesamte Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen.

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"Durch das gemeinsame Üben können die österreichischen Luftstreitkräfte und die Schweizer Luftwaffe ihre Zusammenarbeit verbessern und Synergieeffekte durch das Zusammenspiel der Einsatzmittel, konkret der eingesetzten Luftfahrzeuge beider Nationen erzielt werden", heißt es vom Bundesheer.

Spotter und andere Flugzeugfans haben aber nicht viel Zeit. Es gibt jeweils eine Übung am Vormittag und am Nachmittag: Und zwar von 09.20 bis 09.40 Uhr sowie von 15.30 bis 16.15 Uhr. Schon vorab bittet das Militärkommando um Verständnis dafür, dass es zu einer erhöhten Lärmbelästigung kommt.

Neue Jets für die Schweiz

Die Schweizer "Hornets" sind übrigens ein Auslaufmodell. Unser neutraler Nachbarstaat hat beschlossen (nach einer hauchdünnen Mehrheit bei einer Volksabstimmung), neue Kampfjets zu beschaffen. Noch heuer soll die Typenentscheidung fallen. Auch der Kauf von Eurofightern steht zur Debatte. Umgerechnet fast sechs Milliarden Euro will die Schweiz dafür ausgeben.