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Impfstraßen-Vertrag mit Kastanienhof steht

Nach den Teststraßen wickelt die Kastanienhof-Gruppe auch die Impfstraßen des Landes ab. Ärzte ausgenommen. Und: Grüner Landesrat als Nachfolger von Landesrat Seitinger im Gespräch - in Kommission für Umweltförderung.

Impfstraße in Graz
© APA/INGRID KONRBERGER
Impfstraße in Graz
Thomas Rossacher

Die Gruppe um die Privatklinik Kastanienhof ist an den großen Teststraßen Partner des Landes Steiermark. Wie berichtet beinhaltet der Vertrag einen Testbetrieb bis Ende Mai (bei einer Million Antigentests). Volumen: knapp 13 Millionen Euro.

Weil zu den Teststationen auch Impfstraßen gekommen sind, wurde erneut mit der Kastanienhof-Gruppe über eine Zusammenarbeit verhandelt. Seit Mittwoch steht der Impfstraßen-Vertrag, der von Landesrätin Juliane Bogner-Strauß noch durch die Landesregierung gebracht werden muss. Das gilt als Formsache.

Inhaltlich wickelt die Gruppe die Organisation, die Verwaltung vor Ort, Bereitstellung der Schutzausrüstung etc. ab und stellt das Personal dafür. Volumen: rund 18 Millionen Euro. Die Impfärzte sind weiterhin Landessache.

Landesrat Hans Seitinger
© steiermark.at/Streibl
Landesrat Hans Seitinger

Grünes Lob für Seitinger

Bundessache ist die Kommission der "Umweltförderung im Inland". Seit 2009 lag der Vorsitz beim steirischen Landesrat Hans Seitinger (ÖVP). Projekte mit einem Fördervolumen von gut 1,7 Milliarden Euro hat die Kommission seither unterstützt.

Nun soll der oberösterreichische Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) den Vorsitz erhalten. Begleitet wird der - nicht ganz freiwillige - Wechsel an der Spitze mit viel Lob von Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) für den Steirer.

Tenor: Die Umweltförderung im Inland habe sich unter Seitingers "Führung zu einem erfolgreichen und wirksamen Instrument für den Klimaschutz in Österreich entwickelt". Sie dankte dem Steirer via Aussendung für seine "Umsicht" und seinen "großen Einsatz".

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