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Distance Learning So ringen die Schulen um Ordnung im Lockdown

Mit Wochenplänen, Videos und viel Engagement wollen Schulen den Unterricht retten. Trotzdem drohen Kinder durchs Netz zu fallen.

© Aleksandra Suzi - stock.adobe.co
 

Auf dem Stundenplan stand am Montag die Vorbereitung auf den Lockdown: „Für die Kinder ist das eine große Belastung. Viele sind durcheinander. Wir sind die Lernunterlagen durchgegangen, haben über ihre Tagesstruktur gesprochen und ihnen erklärt, was sie tun können, falls die Mama einmal keine Zeit für sie hat“, erzählt Barbara Spork, Direktorin der Grazer Volksschule Engelsdorf.

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GanzObjektivGesehen
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Wie auch die Kommentare vor mir:

Ein Gastkommentar von Frau Barbara Blaha:

„Schulschließung - Vermeidbares Übel“. Auch hier kann man lesen, wie schlecht unsere Schulen vorbereitet wurden. Im Gegensatz zur Gastronomie und den Veranstaltern. Bitte? Erstens haben die Gastronomie und die Veranstalter, jeder Einzelne, ein Sicherheitskonzept erarbeitet, zweitens sind sie schon geschlossen.

Und ich weiß aus meinem eigenen Bekanntenkreis, das es Familien gibt die auf engstem Raum, oft in Verbindung mit eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten, auskommen müssen. Die meisten haben die Anschaffung eines Laptops dennoch geschafft und andere Anschaffungen zurückgestellt. Schulen haben von sich aus angeboten bei der Beschaffung von Computern und der nötigen Infrastruktur zu helfen. Und wenn alles nichts hilft, dann gibt es das Betreuungsangebot der Schulen.

Man muss auch sagen das es , sowohl bei Eltern und Schulen , einige gibt, die sich selber weniger engagieren als andere. Sich darauf verlassen, das alles von oben kommt. Mit unseren Freiheiten und Autonomien die wir, berechtigter Weise, einfordern kommt auch ein gewisses Maß an Selbstverantwortung und Eigeninitiative mit....

politicus1980
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Herbstferien.

Da wurden Schulautonome Tage und Herbstferien eingeführt, will es den Lehrern und Lehrervertretern in den Kram passte, da war es egal was die Eltern mit den Kindern in dieser Zeit machen. Wir haben 9 Wochen Sommerferien, fast 3 Wochen zu Weihnachten und Ostern und 1 Woche Semesterferien und plötzlich werfen 3 Wochen lock down den ganzen Lehrplan zusammen und vor allem die Betreuungsplätze. Was machen die Eltern sonst, haben die sonst 16 Wochen Urlaub? Hort und Co. haben sonst in den Ferien auch nicht immer offen. Geht's noch? PS: Vielleicht komt ja jemand auf die Idee die nächsten Sommerferien im 3 Wochen später zu beginnen bzw. bis zum Schulschluss Stoff zu machen und nicht ab Mai die Füße hoch lagern. Wäre aber ein Einschnitt für die Lehrer!

GanzObjektivGesehen
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Die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit.

Bin schon gespannt, welche zulässigen und erfundenen Gegenargumente von der „Opposition“ gebracht werden.

freeman666
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Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung. JFK

Die Situation ist schwer für Lehrer, Eltern und vor allem Kinder. Die -aus jetziger Sicht-gesehenen drei Wochen distanziertes Lernen wird in der Qualität nicht einem echten Unterricht gleichkommen.
Warum kürzt man nicht die kommenden 9 Wochen dauernden langen Ferien um eine bestimmte Zeitspanne um den Lehrstoff wieder reinzubekommen?
Ach ja, wäre logisch und sinnvoll aber es gibt da auch eine Lehrergewerkschaft die eher mäßig flexibel ist, wenn es um das Wohl der Kinder geht.

DIBO
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Kinder drohen durchs Netz zu fallen

Was ist das denn schon wieder? Die Schulen sind vorbereitet, Unterlagen in Papierformat sowie Digital sind vorhanden. Kinder die eine Betreuung oder Förderunterricht benötigen erhalten diese auch. Erkennt diese Vorbereitung einmal an, anstatt jetzt schon wieder zu jammern.

martinx.x
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es geht wieder mal um diejenigen Kinder,

deren Eltern sich nach vielen Jahren in Österreich noch immer weigern, unsere Sprache zu verwenden und sich zu integrieren.
Aber die brauchen wir ja alle bei uns.....

GanzObjektivGesehen
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@martinx.x

Und was ist mit den vielen Eltern und Erwachsenen die Deutsch als Muttersprache haben und dennoch nicht verstehen was nötig ist ?
Die sogar noch aktiv dagegen arbeiten. Was machen wir mit diesen ?

martinx.x
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da geb ich Ihnen vollkommen Recht,

die brauchen wir eigentlich auch nicht ;)

Amadeus005
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Viele Schulen sind vorbereitet

Andere wiederum nicht. Da verwendet jeder Lehrer ein anderes Kommunikationsmedium.
Oder die Server sind überlastet.
Andere Schulen hingegen bringen das super auf die Reihe. Die haben beispielsweise beim Lockdown-Light mit dem Tool-Training Schon begonnen.