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Regionales, Faschiertes, weniger AktionenSo massiv hat Corona unsere Einkaufs-Gewohnheiten verändert

Corona wälzt unseren Einkaufskorb um. Aktions-Anteil sank während des Lockdowns stark. Wirtschaftsforscher: Bauernsterben kann mit Fokus auf mehr regionale Lebensmittel nicht gestoppt, aber gebremst werden.

© Space_Cat - stock.adobe.com
 

Einkauf in der Coronakrise, das ist mehr als die irrationale Fokussierung auf Klopapier. Wie enorm sich in Zeiten von Homeoffice und geschlossener Wirte das Einkaufsverhalten der Österreicher verändert hat, zeigen nun die RollAMA-Marktdaten: So verzeichneten Supermärkte, Bäcker, Fleischer, Märkte und Hofläden im ersten Halbjahr ein Umsatzplus (bei Frischwaren) von 17,1 Prozent auf 4 Milliarden Euro, der Lebensmittelhandel schaffte im April gar plus 26,8 Prozent (siehe Grafik).

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petera
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Interessant, dass die Aktionen

in Zeiten der akuten Krise zurückgegangen ist. Heißt das, dass der Lebensmittelhandel seinen Gewinn auf Kosten der Gesellschaft optimiert hat?!

In der Werbung hat er sich ja ziemlich aufdringlich, und dabei die unterbezahlten Mitarbeiter in den Vordergrund stellend, als Held der Krise dargestellt.

melahide
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Also

ich hab früher schon nur Bio Lebensmittel eingekauft. Supermärkte beide ich schon länger. Das hat auch ziemlich viel mit Ernährungsumstellung zu tun und mit der Produktauswahl. Klar sind Supermärkte praktisch, man bekommt alles. Aber ich finde die Qualität beim Bäcker, Fleischer oder am Bauernmarkt einfach besser. Nachdem meine Großeltern ja auch Obstbauern waren und man mit diversen Früchten, Marmeladen usw aufgewachsen ist weiß man, dass das Zeug im Supermarkt nicht viel Ähnlichkeit mit dem hat, was am Baum wachst. Könnte aber such sein, dass ich mir das einbilde. Jedenfalls schau ich jetzt viel mehr auf regionale Produkte

melahide
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Und dazu

Die aufgeworfene Idee mit regionalen Märkten. Ich glaube das würde in der Stadt funktionieren. Müsste aber vermutlich auch ein „Franchise-System“ werden. So ähnlich wie früher „Nah&Frisch“. Ein Privater Kaufmann, der von einem Großhändler Produkte aus Österreich kauft und eine regionale Wertschöpfung aufbaut, indem er mit regionalen Produzenten Lieferverträge abschließt.

Zumindest teile ich die Auffassung, dass dies einige Jobs in Österreich schaffen könnte.