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Die SchwesterZahra Qorbani: „Ich weiß nicht, was ich bin“

Die gebürtige Iranerin Zahra Qorbani, Tochter von Afghanen, die bereits zuvor vor einem Krieg geflüchtet waren, lebt seit 2015 in Österreich. Nun droht der 25-Jährigen die Abschiebung in ein Land, das sie nicht kennt.

Zahra Qorbani lebt mit ihrer Familie in der Steiermark
Zahra Qorbani lebt mit ihrer Familie in der Steiermark © KK
 

Die 25-jährige Zahra Qorbani (25) erzählt von ihrer Flucht nach Österreich: "Wo wir genau im November 2015 aus Slowenien über die Grenze nach Österreich kamen, weiß ich nicht. Wir waren eine größere Gruppe und ich habe nur darauf geachtet, dass meine drei jüngeren Geschwister und meine Mutter nicht von mir getrennt werden. Wir waren im Oktober im Iran, wohin meine Eltern vor 40 Jahren vor dem Krieg in Afghanistan geflüchtet waren, aufgebrochen. Zu Fuß ging es über die Berge in die Türkei. Wir waren jeden Tag von in der Früh bis Mitternacht unterwegs, geschlafen haben wir entlang des Weges. Lkw brachten uns in ein kleines Dorf in der Nähe von Istanbul, dann ging es mit dem Boot nach Griechenland. Bei der Überfahrt mitten in der Nacht fielen wir ins Meer. Wir konnten damals noch nicht schwimmen. Meine Schwester hat seither noch immer Angst vor Wasser.

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