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Lebenshilfe-Chefin Maurer-AldrianCoronavirus: „Menschen mit Behinderung sind nicht automatisch Risikogruppe“

Teil 2 unserer Serie „Mit Abstand betrachtet“: Lebenshilfe-Chefin Susanne Maurer-Aldrian über Empfindlichkeiten für die Verwundbarkeit anderer – für sie eine der wesentlichen Lehren aus der Coronakrise.

 

Wir sitzen heute im Gastgarten des „Famoos“ in Graz – einem Lokal, das Sie als Lebenshilfe selbst betreiben. Wie wichtig sind Institutionen wie diese?
Maurer-Adrian: Sehr wichtig – es bringt Menschen mit Benachteiligung in Beschäftigung. Grundsätzlich ist das Ziel, dass alle Menschen, auch jene mit Benachteiligungen am Arbeitsmarkt,  Fuß fassen können. Wir unterstützen mit unseren Mitarbeitern viele Firmen. Wir haben aber eben auch eigene Betriebe – einen zweiten in Mooskirchen. Und wir betreiben zwei Post-Partner-Standorte. Es gibt viele Menschen, die dort sehr, sehr gerne tätig sind, es ist eine positive Aufgabe. Daher würden wir dieses Angebot gerne ausweiten. Unsere Hoffnung beim Post-Angebot liegt auf Graz-Reininghaus. Und im Grazer Zentrum haben wir Interesse daran, ein Café zu eröffnen.

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