Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Pro und KontraSoll man die Almen sperren?

Heuer mehr als je zuvor wollen die Menschen hinauf auf die Almen. Die Nutzungskonflikte zwischen Bauern und Besuchern nehmen zu. Genügen die Verhaltensregeln oder braucht es Betretungsverbote, zumindest zeitweise?

 Kühe und Wanderer - haben beide auf der Alm Platz?
Kühe und Wanderer - haben beide auf der Alm Platz? © APA/BARBARA GINDL
 

PRO

Besuchern der Almen ist gar nicht bewusst, dass sie unentgeltlich fremden Grund in Anspruch nehmen. Die ausgeschilderten Verhaltensregeln sind gut gemeint, aber wirkungslos. Deshalb ist temporäres Absperren notwendig, meint Franz Bergler, Alminspektor in der Steiermark.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

beneathome
0
0
Lesenswert?

Selbstverantwortung

Schuld ist unser Rechtssystem und die immer stärker in Mode kommende Klagerei der Rechtsanwälte. Irgendwann darf man keinen mehr schief anschauen, ohne verklagt zu werden. Die Justiz bastelt sich ihr Rechtssystem so, dass die Beteiligten den maximalen ROI erhalten. Und die Versicherungen sind dabei auch noch Nutznießer.
Wenn jemand fremden Grund betritt und sich dabei verletzt, so ist das vollständiges Eigenverschulden. Wäre doch ganz einfach zu regeln, oder.

ReinholdMacheiner
18
4
Lesenswert?

Milchprodukte dort kaufen wo man den Touristen freundlicher gegenübersteht!

Jeder der den Zugang zu den Almen versperren will, soll dann auch seine
Milchprodukte wo anders verkaufen und nicht auf den heimischen Markt,
damit er einmal weis wer seine Abnehmer sind und wovon er lebt!
Ich bin überzeugt das von 100 Touristen vielleicht 2 dabei sind die das Weidevieh
"erschrecken". Der Herr Alminspektor und Co. sollten ganz vorsichtig sein mit seinen
Wirtschaftsfeindlichen Argumenten.
Die paar "Kuherschrecker" sind den ganzen Medienrummel nicht wert.

Stubaital
0
15
Lesenswert?

Almen

Almen braucht man nicht sperren, die Dummen die Vorgaben nicht einhalten, gehören ausgesperrt.

archiv
14
8
Lesenswert?

Almen sind Jagdgebiete ...

... und sind freilaufende Hunde nicht auch "wildernde Hunde"?

Und welche Möglichkeiten im Jagdgebiet hat der Jäger?l

marobeda
0
12
Lesenswert?

Ich würde die Almen eher als Schutzgebiet

für das Weidevieh bezeichnen und alles andere als geduldet oder nicht geduldet punktuell anführen. Als Jagdgebiet eher nicht, da schon Menschen mit Wildschweinen verwechselt und angeschossen wurden.

jaenner61
0
8
Lesenswert?

archiv

ja genau, ein gezielter schuss zwischen kindern, wanderern und bikern 🤔 sonst geht‘s ihnen aber gut?

mobile49
2
21
Lesenswert?

viele menschen benehmen sich auf der alm wie

die ersten europäischen siedler in der "neuen welt"
`hier sind wir , hier bleiben wir , rundherum ist alles unser und die alteingesessenen haben nichts zu plaudern`

reschal
13
20
Lesenswert?

Autobahnvignette

Wir bezahlen für die Benützung der Autobahn, es ist selbstverständlich fürs Fischen oder Bogenschießen zu bezahlen. Warum nicht auch für die Benützung der Almen? Tickets in unterschiedlicher Form; Jahreskarte, Tageskarte für Mountainbiken, wandern, für die Benützung der Almen, Forststraßen und Wälder. Stichprobenartige Kontrollen mit hohen Strafen. Aus den Einnahmen werden die Erhalter entschädigt und Versicherungen finanziert.

ma12
3
6
Lesenswert?

HaHa

Die Mountainbiker sind sowieso eine eigene, komische Menschheit. Die sind der Meinung, ihnen gehört die Welt auf der sie herumsausen. RASEN und nicht fahren. Vollkoffer teilweise. Die Überdrüber Biker sind hat die, die mit dem Mountainbike mit groben Stollenreifen, auf der Straße herumradeln!

rontin
0
43
Lesenswert?

Die Lösung ist ganz einfach ...

... wenn der Bauer alles ordnungsgemäß mit Schildern gekennzeichnet hat und uns gestattet über seinen Grund zu latschen ist jeder Wanderer für sich selbst verantwortlich ... der Bauer sollte auf gar keinen Fall haftbar sein ... Vorfälle mit Kühen sind eben nicht berechenbar und meiner Ansicht nach höhere Gewalt ... das Risiko sollte alleine der Wanderer tragen der sich bewusst in diese Situation begibt ...und wenn er zusätzlich noch einen kleinen Kleffer auf die Alm mitnimmt, der gar nicht erzogen ist und aufs Wort hört, dann kann man ihm sowieso nicht mehr helfen ...

seinerwe
2
35
Lesenswert?

lebensfremde Richter

Man muss die Almen nicht sperren, sondern die Gesetze ändern. Am Tourismus verdienen unendlich viele (Bekleidung, Schuhe, Gasthäuser, Hotels, Druckereien, Internet....) nur der Bauer haftet, weil selbtherrliche Richter lebensfremde Urteile fällen. Das Parlament ist Gesetzgeber und muss schnellstens reagieren.

marobeda
8
28
Lesenswert?

Ich bin für ein absolutes Hunde- und Bikerverbot

auf geschlossenen und eingezäunten Almgebieten. Bei offenen Almgebieten, mit Zufahrten auf befestigten Wegen und Straßen zu Almwirtschaften, Gasthäusern oder Beherbergungsgebieten sollten Radfahrer und auch Hunde erlaubt sein. Egal wem die Alm gehört oder wer sie bewirtschaftet, die Almen gehören geschützt und wer sich nicht an die Gebote oder Verbote halten kann oder will, so entsprechend bestraft werden. Ausserdem muss eine Rechtssicherheit für Mensch, Tier und Almerhalter geschaffen werden und kein Freiwild für Rechtsbrecher und Winkelschreiber werden. Dies muss auch für Gerichte und Rechtssprechung gelten.

alsoalso
2
15
Lesenswert?

Almordnung

der Gesetzgeber muss handeln! Es braucht eine Almordnung, wie es eine Straßenverkehrsordnung braucht!

ma12
4
4
Lesenswert?

OMG

Für Radfahrer gilt ja keine Straßenverkehrsordnung, oder doch? Diese "Sportlern" haben ihren eigene Verkehrsordnung, nämlich: NUR ICH, DER RADFAHRER HAT ÜBERALL VORRANG UND DARF ÜBERALL HERUMRASEN, OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSSTE. Da gehört einmal ein Strafregister eingerichtet und nicht immer nur diese Volltrottel schützen.

3738064Gas
1
3
Lesenswert?

Ihre Ausdrucksweise...

.... spricht für sich und gegen sie.

eston
8
44
Lesenswert?

Hundeverbot auf

Almen (ausgenommen Hirten- und Jagdhund)

gm72
1
25
Lesenswert?

Ich war erst heute mit meinem Hund auf der Alm

Ich halte ihn ausnahmslos an der Leine. Leider kam mir ein frei laufender Hund entgegen, deren Besitzer sich nicht einmal dafür entschuldigten, dass ihr Hund meinen angegangen ist. Es sind die Besitzer und Halter der Hunde, die Probleme verursachen und nicht die Hunde! Bei ordentlicher Haltung (z.B. gemäß Steiermärk. Landessicherheitsgesetz) gäb's keine Schwierigkeiten.

archiv
12
54
Lesenswert?

Der Eigentümer der Alm entscheidet ....

Und Hunde etc. haben auf Almen nichts zu suchen.

Reipsi
0
36
Lesenswert?

Ich würde eher sagen

manche Hundebesirzer, denn der Hund kann nicht dafür .

schritti300680
43
17
Lesenswert?

Komisch

gelten plötzlich die Gesetze, die das freie Wegerecht in Österreich regeln, nicht mehr?

tannenbaum
32
8
Lesenswert?

Keine Sorge,

lange werden die Bauern die Rinder und Schafe nicht mehr auf die Alm bringen. Es werden nämlich Wolf und Bär das Kommando übernehmen!

ma12
3
3
Lesenswert?

kasperl

Die sind weniger gefährlich als die Köder der Städter, die sie frei laufen lassen.

Balrog206
4
10
Lesenswert?

Tanne

Bist in Canada oder Sibirien auf Urlaub ?

crawler
7
94
Lesenswert?

Ist eigentlich

schon eigenartig. Die Bauern müssen heutzutage die Tiere auf eigenem Grund vor Wanderern schützen. Dabei geht es aber nicht nur um Dinge die uns via Tik Tok und Youtube vorgeführt wurden, sondern auch um Hundedreck und andere Abfälle die durch verschmutzte Wiesen ins Heu gelangen und mitgefüttert werden. Da sind Hundebesitzer sehr von sich eingenommen wenn man sie zur Rede stellt.

langsamdenker
15
18
Lesenswert?

Da lauert Covid-20, 21, 22 ...

Hunde und Rindviecher passen echt nicht zusammen.....

ma12
1
2
Lesenswert?

HaHa

.. und vor allem Großstädter, die glauben die Viecher sind für sie zum streicheln auf den Berg gebracht. Diese Komiker wundern sich sicher, dass die Kühe nicht lila sind.

 
Kommentare 1-26 von 58