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Notärzte in NotNeues Rotkreuz-System führte zu dramatischem Anstieg von Einsätzen

Neues Rotkreuz-System bringt Notärzte in Not: Über 70 Prozent Steigerung bei Einsätzen – nur 25 Prozent der Patienten hätten tatsächlich den Notarzt gebraucht.

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© (c) Stephan Dinges - stock.adobe.com (Stephan Franz Ferdinand Dinges)
 

Das Rote Kreuz hat ein neues Hightech-Abfragesystem für die Notarztdienste installiert – über bestimmte Schlüsselwörter, die der Patient/der Anrufer mitteilt, wird die Dringlichkeit eines Einsatzes eingeschätzt und der Notarzt zu den Patienten geschickt. Jetzt muss das Rote Kreuz selbst zugeben: In Graz hatte man zuletzt 74 Prozent mehr Notarzteinsätze als 2018, anscheinend hervorgerufen durch das neue Abfrageschema.

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Danke für Ihr Verständnis.

schetzgo
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Welche "Kapazunder" waren da wieder am WerK

Experten eh für alles.

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thomaskraxner
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Kapazunder...

vielleicht ist es dir lieber wenn du zB jetzt an der Weihnachtsfeiertagen Hilfe brauchst und keiner kommt weil die Kapazunder dann halt auch zu Hause bei ihren Familien bleiben und Weihnachten feiern.

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KarlZoech
3
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Dies zeigt klar, dass der Mensch doch nicht so ohne weiteres

durch elektronische Systeme ersetzbar ist. Vor allem dann nicht, wenn die Betroffenen - die Notärzte - offenbar nicht in die Erstellung dieses neuen Systems einbezogen wurden.

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amilia_13
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Man sollte sich vorher mit dem Systhem befassen

Leider ist es doch meistens so, das sich Ärzte selber nicht einig sind, was ist eine Notarztindikation oder eben keine; wüssten sie es, würde es wohl einen Kriterienkatalog geben wo ein Notarzt entsendet werden muss und wo nicht.
Weiters sollte man sich die Frage stellen ob 2Notärzte für 440.000GrazerInnen plus 150.000GU'lerInnen eine ausreichende Anzahl darstellt um die Bevölkerung ausreichend zu versorgen.
Sprich auf knapp 300.000Personen kommt ein Notarzt!

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Mein Graz
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@amilia_13

Wie kommst du auf diese Zahlen?
Graz hat m. W. ca. 288. 800 Einwohner, GU ca. 154. 200, also zusammen ca. 443.000.

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amilia_13
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Es kommt nicht nur auf die Einwohner an

Zu Ihren 443.00 kommen sämtliche Arbeiter in Graz und Graz Umgebung dazu die tagtäglich dorthin pendeln, die ganzen mit Nebenwohnsitz in Graz, und Grazumgebung man bedenke Graz ist eine Universitätsstadt da kommen einige zig Tausend Leute dazu, weiters befinden sich im besagten Gebiet G und GU Tausende nicht Einwohner auf den Straßen, bitte rechnen sie auch die Touristen dazu welche Tag täglich G und GU besuchen.

Oder wollen sie lediglich nur den 443.000 Einwohner medizinische Versorgung zukommen lassen? Ich denke man sollte doch alle Menschen in diesem Gebiet mit einberechnen!

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Mein Graz
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@amilia_13

Nimmst du bei allem was du berechnen musst den "worst case" an?
Ich nicht.
Ich gehe von der Einwohnerzahl aus, denn diese sollte doch wohl für alle Berechnungen her genommen werden.

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amilia_13
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Man sollte an alle denken

Im Bezug auf Notfallversorgung ja, ich woll präventiv an alle gedacht haben; will niemanden erklären weil er nur Pendler ist und in Graz einen Arbeitsunfall hatte, das für ihn keine Ressource besteht, weil man ihn als Pendler nicht eingerechnet hat.
Einsatzmittel in ausreichender Anzahl und deren präventive Vorhaltung kosten eben Geld, die aber im Vergleich zu vermeidbaren Folgeschäden um ein vielfaches kleiner sind.

Und im Bezug auf worst case denken; Vergleichen sie es mit Hochwasser Prävention,dort rechnet man mit 10jährigem, 30jährigem und 100jährigem Hochwasserständen, weil man eben auf möglichst viel gut vorbereitet sein will.

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amilia_13
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Man sollte an alle denken

Im Bezug auf Notfallversorgung ja, ich woll präventiv an alle gedacht haben; will niemanden erklären weil er nur Pendler ist und in Graz einen Arbeitsunfall hatte, das für ihn keine Ressource besteht, weil man ihn als Pendler nicht eingerechnet hat.
Einsatzmittel in ausreichender Anzahl und deren präventive Vorhaltung kosten eben Geld, die aber im Vergleich zu vermeidbaren Folgeschäden um ein vielfaches kleiner sind.

Und im Bezug auf worst case denken; Vergleichen sie es mit Hochwasser Prävention,dort rechnet man mit 10jährigem, 30jährigem und 100jährigem Hochwasserständen, weil man eben auf möglichst viel gut vorbereitet sein will.

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Hildegard11
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Die Bürokratie nimmt zu...

...und der praktische Verstand ab. Dazu noch Controlling, Evaluierung und und und... Der typische Schwachsinn unserer Zeit.

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