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Aufgewachsen im SOS-KinderdorfAuch ohne "echte" Mutti eine richtige Familie

70-Jahr-Jubiläum SOS-Kinderdorf. Karl Samer wuchs in den 60er-Jahren in einer Großfamilie auf – im SOS-Kinderdorf in Stübing. Heute arbeitet er dort als Sozialpädagoge.

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Karl Samer, SOS-Kinderdorf Stübing
Karl Samer wuchs im SOS-Kinderdorf in Stübing auf und arbeitet heute dort © Ballguide/C. Kipferling
 

Ein Fotoalbum. Außen rot, innen ein halbes Leben in Schwarz-Weiß und Farbe: zwei Blondschöpfe beim Schaukeln, in kurzen Spielhosen mit Kinderfahrrad, mit Scheibtruhen, mit kleiner Schwester, dem großen Bruder ... Und auf einem Foto – aufgenommen Anfang der Siebzigerjahre? – sind sie alle drauf: neun Geschwister, eine Frau. Die keines dieser Kinder zur Welt gebracht hat und trotzdem für alle zur Mutti geworden ist.

Das Haus, in dem Karl Samer (54) aufwuchs, trug ihren Namen: „Haus Suppan“, rechts vor dem Schloss. Auf den alten Fotos ist da und dort ein Stück Fassade des 60er-Jahre-Baus zu sehen – heute ist es nicht mehr wiederzuerkennen: Alle Familienhäuser im SOS-Kinderdorf in Stübing sind vor wenigen Jahren generalsaniert und erweitert worden.

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Danke für Ihr Verständnis.

voit60
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schön, dass es solche Einrichtungen gibt,

und noch besser, dass die Kinder dort hoffentlich auch mit etwas Liebe aufwachsen dürfen.

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calcit
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3
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Wirklich schön!

Leider beschämend, dass Hermann Gmeiner, der Begründer der SOS Kinderdörfer, dafür nie den Friedensnobelpreis bekommen hat.

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