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Kanzlei geschlossenAsylanwalt gibt auf: Für die Caritas ein Alarmsignal

Auch die Hilfsorganisation teilt die Erfahrungen von Anwalt Ronald Frühwirth. Dieser hatte in der Vorwoche entmutigt seinen Rückzug aus dem Asylwesen verkündet.

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Rolf Spiegel, Caritas
Rolf Spiegel, Caritas-Bereichsleiter für Bildung und Interkultur © Caritas/Candussi
 

Der Rückzug des auf Asylrecht spezialisierten Grazer Anwalts Ronald Frühwirth löst bei der Caritas Steiermark großes Bedauern aus. „Im Namen der Caritas bedanke ich mich bei Ronald Frühwirth für sein Engagement und für seinen intensiven Einsatz für viele oft verzweifelte und ohnmächtige Menschen, denen er ein Stück Hoffnung zurückgeben konnte. In seiner Entscheidung spiegelt sich eine Erfahrung wider, die auch die Arbeit der Caritas in den letzten Jahren bestimmt und die von vielen Ehrenamtlichen geteilt wird“, so Caritasdirektor Herbert Beiglböck in einer Aussendung.

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Danke für Ihr Verständnis.

katmax
21
17
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Danke ...

... jedenfalls für den Einsatz in diesem wichtigen Thema. Ernüchternd, dass sich in unserer Gesellschaft immer weniger Platz für Humanität findet bzw. diese von Rasse, Hautfarbe oder Religion abhängig zu sein scheint.

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wintis_kleine
25
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"Das Recht der KlientInnen ist nicht mehr durchzusetzen"

Mein Gott - wo leben wir eigentlich, wenn es nicht eimal mehr einem Experten des Rechtsstaates möglich ist, das "Recht" in Österreich durchzusetzen.
Gilt nur mehr das "Recht des Stärkeren", das "Recht des Zahlenden", das "Recht des Einflussreicheren"?
Die Frage ist nur, wen diese Rechtsauslegung als nächstes trifft (die SozialhilfeempfängerInnen, die I PensionsantragsstellerInnen, die Menschen mit Behinderung, etc.)?

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Balrog206
9
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Vielleicht

War er nicht im recht , und er konnte es deswegen nicht durchsetzen, schon mal an das gedacht ! Den sonst braucht es nämlich keine Gesetze mehr , das gilt positiv wie für negative Ergebnisse dann !

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calcit
4
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Natürlich ist ein RA "beleidigt" wenn er für seinen Klienten nicht das durchsetzt was er bzw. dieser gerne hätte...

...und da gebe ich Balroig206 schon recht - da ist man dann relativ schnell beleidigt und schiebt die Schuld auf das Gericht und die vermeintlich restriktive Rechtsprechung. Fakt ist, dass dieser Formalismus der Höchstgerichte (wie in einem anderen Artikel schon angesprochen) nicht nur das Asylwesen betrifft sondern alle Bereiche der Verwaltungsjudikatur. Man wollte endlich diese "elendslangen" Berufungsverfahren verhindern und Schuld daran waren auch die Rechtsanwälte die immer mit neuen Eingaben und neuen Eingaben und neuen juristischen Kniffen diese Verfahren auch in die Länge gezogen haben.

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