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Betrug am TelefonWenn's ums Geld geht, empfiehlt sich höchste Vorsicht. Vor allem bei lieben "Neffen"

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Betrug am Telefon
Trotz aller Warnungen kommen Betrüger noch immer ans Ziel © aleutie - stock.adobe.com
 

Ein unbekannter Täter ruft eine 78-jährige Pensionistin aus der Südoststeiermark an. Gaukelt ihr vor, der Neffe zu sein – er sei da bei einer Versteigerung in Maribor, wolle ein Haus kaufen, allerdings fehle ihm ein Teil der Anzahlung. Und tatsächlich geht das Opfer zur Bank, behebt Tausende Euro, fährt nach Maribor und gibt dort einem Fremden, der auf sie zukommt, das Kuvert mit dem ganzen Geld.

Ja, gibt’s denn das?, fragen manche misstrauisch. Das muss man doch bemerken?

Von wegen. Es sind ausgefuchste und bestens geschulte Täter. Die blitzschnell erkennen, ob sich jemand als Opfer eignet oder nicht. Die mit den richtigen Fragen und Randbemerkungen in wenigen Augenblicken alles herausbekommen, was sie wissen müssen.

Und die ihr Opfer nicht mehr aus dem Netz lassen: Bis zur Übergabe bleibt der Täter am Telefon – da gibt’s keine Chance zum Rückrufen und Hinterfragen.

Was tun? Warnen, warnen, warnen – und hoffen, dass letztlich doch etwas hängen bleibt: Brechen Sie Gespräche, wo jemand Geld von Ihnen will, sofort ab. Schmeißen Sie dabei den echten Neffen aus der Leitung, wird er’s verschmerzen. Der Verlust Tausender Euro tut mehr weh.

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