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Streit eskaliertPräsident der jüdischen Gemeinde fordert Kopf hinter der Menschenrechtsstadt zum Rücktritt auf

Streit um Musliminnenverein SOMM und die Formulierung „Antisemitismuskeule“ eskaliert. Elie Rosen drängt auf Abgang des Völkerrechtlers Wolfgang Benedek aus dem Menschenrechtsbeirat.

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Wolfgang Benedek © Jürgen Fuchs
 

Der Verein SOMM (Selbstorganisation von und für Migrantinnen und Musliminnen) leistet in Graz Integrationsarbeit, schafft Bildungsangebote für Frauen – wie Deutschkurse – und bietet ihnen niederschwellige Rechtsberatung an. Seit einigen Wochen und Medienberichten – auch in der Kleinen Zeitung – sieht sich dieser Verein mit Vorwürfen konfrontiert. Mitglieder seien mit anti-israelischen Aktivitäten aufgefallen.

Kommentare (4)

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mbretter
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Wer ist Herr Rosen?

Er ist nicht Botschafter von Israel und soll sich um seine Glaubensgemeinschaft kümmern. Jeder hat das Recht antiisraelisch, antkamerikanisch oder antisaudi-arabisch zu sein. Nur bei Israel, das soeben von det UN und Frankreich wegen der gestrigen Zerstörung von 70 arabischen Wohnungen in Ost-Jerusalem verurteilt wurde, wird tatsächlich diese Keule ausgepackt. Leider kriechen jetzt auch Kurz und die ÖVP vor Netanjahu. Einfach ekelhaft! Unwählbar!

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Elli123
6
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Keulen-Begriff

kann Elie Rosen nur zustimmen. Die Verwendung des Keulen-Begriffs deutet bereits auf eine negative Einstellung den Juden gegenüber hin und sollte von jemandem, der im Menschenrechtsbeirat sitzt, jedenfalls nicht verwendet werden.

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Legu
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3
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Die Zionisten...

sollen erst einmal hinsehen, was sie mit den Palestinensern anstellen.( Keulen sind da Streicheleinheiten dagegen...)
Dann, wenn da Gerechtigkeit am TUN !!! ist von ihrer Seite, dann vieleicht können sie wehleidig herumeiern wegen " Keulen " verbaler Art, bei uns hier in Europa.
Und endlich einmal schluß mit der ewigen, immer ewieder aufgekochten Mitleidsmasche , von vor xxxx Jahrzehnten an ihnen getanenen Unrechts. Irgendwann muß ein Ende her !

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paulrandig
2
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Und all das...

...ist wieder ein Symptom der Schlagwortkultur.
Die Reduktion komplexer Sachverhalte auf Wir-Gut-Ihr-Böse führt zwangsläufig immer zu Streit.
Wer von uns verurteilt Sippenhaftung nicht, wenn sie bedeutet, dass die Familie von irgendjemandem büßen soll, wenn ein Einzelner etwas angestellt hat? Vor allem, wenn es im Migrantenkreis vorkommt. Da sind wir schnell mit "fremder Kultur", "Mittelalter", "alle rückständig" und so weiter zur Hand.
Aber derzeit kommt es mir vor, dass wir ebenfalls Meldungen nicht nur auf das berühmte Krone-Niveau herunterbrechen (Subjekt - Prädikat - Objekt), sondern überhaupt als Ganzes nur mehr in Twitterdimensionen denken, bevor wir den Mund aufmachen (oder wie gewisse Präsidenten einfach tatsächlich twittern).

In diesem Fall: Entweder wir stellen ganz klar fest, welche Einzelelemente antisemitisch sind und sorgen dafür, dass sie rausfliegen. Oder wir entschließen uns, ganz bequem gleich alle Mitglieder einer Gruppe zu beschuldigen, dann dürfen wir uns aber nicht wundern, auch selbst so behandelt zu werden und als Mitglieder von Gruppen (Grazer, Männer, Frauen, Junge, Alte, Weiße, Österreicher, Europäer, Jeansträger, Fußballfans, Rothaarige, Kleine-Leser,...) für des Fehlverhaltens anderer beschuldigt zu werden.

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