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Details zur GroßrazziaLärmerregung führte Polizei zur Neonazi-Feier

Die Vorbereitungen zur Razzia in der rechstradikalen Szene dauerten Monate, bestätigen auch beteiligte Polizisten. Erst nach dem Konzert im Veitscherhof erfuhren Ermittler von den Neonazi-Umtrieben.

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Veitscherhof
Der Veitscherhof wird von der Gemeinde St. Barbara vermietet © Franz Pototschnig
 

War der Zeitpunkt der Großrazzia gegen die rechtsextreme Szene politisch bestimmt? „Nein, mit Sicherheit nicht. Da waren 200 Beamte notwendig, es mussten 32 Hausdurchsuchungen in sieben Bundesländern durchgeführt werden“, betont ein ranghoher Polizeibeamter, der nicht genannt werden möchte. „So ein Einsatz muss monatelang geplant werden. Der kann nicht auf Kommando der Politik durchgeführt werden.“
Allerdings: Dass die beiden Generalsekretäre Peter Goldgruber (Innenministerium) und Christian Pilnacek (Justizministerium) derart rasch eine Pressekonferenz anberaumt hatten, wundert Polizei und Staatsanwaltschaft. Kriminaltaktisch sei das keineswegs klug gewesen, weil die Ermittlungen noch laufen, heißt es.

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