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Steirer des TagesSka-Punk auf Steirisch: Diese Gnackwatschn sitzt

Neues Futter für Fans der Ska-Punk-Band Gnackwatschn: Die neue CD erscheint am Freitag, im März folgt die Tour.

Ab März auf Tour: Gnackwatschn © Kiki Heindl
 

Die Stoßrichtung wurde schon bei der Bandgründung im Jahr 2010 amtlich gemacht: „Musikalisch ging es gleich in Richtung Ska, Punk, Rock, mit einem Schuss Volksmusik. Und um authentisch zu sein, war es für uns auch klar, dass wir nicht auf Englisch singen, sondern in steirischer Mundart texten“, erklärt Bernhard Liebminger, Schlagzeuger der Band Gnackwatschn.

Als Quintett startete man durch, 2013 holten sich die fünf Murtaler mit dem Kirchbacher Erwin Wonisch Verstärkung auf der Posaunenfront. Die sechs Mitt- bis Endzwanziger erspielten sich schnell eine treue Fangemeinde, 2012 enterten sie bereits als Anheizer die große Bühne beim FM 4-Frequency-Festival in St. Pölten. Gewaltigen Eindruck hinterließ auch ein Gig beim Festival am Red Bull-Ring.

Prominenter Gast

Ab Freitag liegt das nun neue Werk der urigen Steirerpartie vor: Sechs brandneue Songs befinden sich auf der Scheibe „Die Wöt wird si weiterdrahn“. Beim Titelstück vernimmt man gleich einen prominenten Gast: Paul Pizzera. Wie es zu dieser Zusammenarbeit zwischen Gnackwatschn und dem Kabarettisten gekommen ist? „Unser Bassist hat Paul bei einem Video-Dreh kennengelernt. Bei einem Clip von uns spielte Paul bereits einmal mit. Und jetzt haben wir ihn gefragt, ob er nicht auch auf einer Nummer von uns dabei sein will.“ Pizzera wollte, textete eine Strophe und übernahm einen Gesangspart.

Die Band

Gnackwatschn sind: Robert Steinberger (Gesang, Gitarre), Daniel Leskowschek (Bass, Gesang), Gregor Krenker (Steirische Harmonika), Christoph Veit (Trompete), Erwin Wonisch (Posaune, Gesang), Bernhard Liebminger (Schlagzeug).

Auf Tour ab März (9. 3. im Gewölbekeller Judenburg, 13. 3. im Grazer ppc)

www.gnackwatschn.at

Zurück zur Mundart und zur Frage, ob der Dialekt für einen flächenmäßig größeren Erfolg nicht hinderlich ist. „Logisch betrachtet müsste man meinen, dass nördlich von Bayern nicht viel gehen kann“, schmunzelt Liebminger. Fakt ist aber, dass der Gnackwatschn-Sound trotzdem andernorts auch zündet. „Aus Kalifornien erreichte uns die Bitte eines Mannes, ob wir ihm zu einem unserer Songs nicht eine englische Übersetzung schicken könnten. Er habe zwar keinen Tau, über was wir singen, es sei aber saugut.“

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