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109 Sender zeigten esGamsrettungs-Video ging um die Welt

Zeitungen und Onlineportale in aller Welt berichteten über die steirischen ÖBB-Schneeräumer, die eine verschüttete Gams retteten - das Video dazu zeigten 109 Sender rund um den Globus. Und millionenfach wurde es auf sozialen Kanälen angeklickt.

Gamsrettung: Das Video dazu ging um die Welt © FB/ÖBB
 

Eine Gams geht um die Welt – und mit ihr ein steirischer Schneeräumtrupp: Ein Video, das ÖBB-Mitarbeiter zeigt, wie sie das verschüttete Tier freischaufeln, bewegte in den vergangenen Tagen millionenfach – die Washington Post berichtete genauso wie die Japan Times, die New York Times ebenso wie Euronews ... Die Agentur Reuters meldete den ÖBB, dass weltweit 54 Sender das Video zeigten, in den USA (gesonderte Auswertung) waren es sogar 55! Und: Laut ÖBB hat es via Facebook und Twitter bis gestern „mehr als 2,1 Millionen Menschen erreicht, es wurde über 11.000 Mal geteilt“.

>>Hier der Bericht der Kleinen Zeitung dazu

Schneeräumer und Gamsretter Johannes Seebacher nimmt’s gelassen. „Freilich reden einen alle an.“ Aber das Ganze sei „eine normale Sache, das tust du soundso, wenn du siehst, dass das passiert.“

ÖBB
Sie schaufelten die Gams aus: Johannes Seebacher und Josef Pechhacker © ÖBB

Passiert war es Dienstag auf der gesperrten Strecke zwischen Admont und Hieflau beim Nationalpark Gesäuse. Mehr als ein halber Meter Schnee lag auf den Schienen, so Seebacher (im Einsatz mit Josef Pechhacker, Günter Buchner, Patrick Götzenbrugger, Martin Hösele, Johannes Gottsbacher und Lokführer Thomas Weißensteiner). Sie hätten die Gams noch laufen gesehen, aber bei 30 bis 40 km/h „kannst nicht so schnell stehen bleiben“. Das Tier wurde komplett verschüttet.

Beim Schneeräumen war das Tier verschüttet worden Foto © ÖBB

„Nach 150 Metern sind wir zum Stehen gekommen und sofort retour gefahren. Ungefähr haben wir die Stelle gewusst – und es war dann ein Zufall, dass die Gams genau dort gelegen ist, wo ich hinuntergehüpft bin.“ Zu sehen war von ihr nichts mehr, „aber obenauf lagen Schneeknollen und die haben sich bewegt ...“

 

APA/ÖBB/GOTTSBACHER ++ HANDOUT ++ STEIERMARK: RETTUNG EINER G�MSE
Ganz vorsichtig! Zuerst wurde der Kopf freigelegt, dann der Rest © APA/ÖBB/GOTTSBACHER


Der Rest ist Video-Geschichte: Johannes Seebacher und Josef Pechhacker griffen zu den Schaufeln und befreiten in zwei Minuten das Tier, das ganz ruhig hielt, als wüsste es, dass das die Rettung ist. "Zuerst den Kopf, dass es Luft kriegt", dann ganz vorsichtig das ganze Tier. Ohne die beiden hätte "es garantiert nicht überlebt", meinte danach auch Revierjäger Christian Mayer dankbar. 

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Danke für Ihr Verständnis.

zyni
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Lesenswert?

Respekt zu dieser

menschlichen Tat👍🏻

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