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Kurt ResetaritsNeuer Chef für die Feldbacher Geburtshilfe-Abteilung

20 Jahre lang war Kurt Resetarits in steirischen Spitälern aktiv. Nun beginnt für ihn in Feldbach ein neuer Abschnitt.

Übergabe auf der Geburtshilfe am LKH Feldbach: Hannes Hofmann (r.) mit seinem Nachfolger und Freund Kurt Resetarits © Juergen Fuchs
 

"Jetzt bist du wieder zurück“, war dieser Tage häufig am LKH zu hören. Denn: Der Primar ist retour. Kurt Resetarits, eigentlich Güssinger durch und durch, ist der Steiermark und zwei Spitälern (Feldbach, Hartberg) über zwei Jahrzehnte lang eng verbunden. 2019 „beginnt mein 21. Jahr“, freut sich der neue Vorstand der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Feldbach.

Seinen Vorgänger Hannes Hofmann kennt und schätzt der 62-Jährige seit vielen Jahren. Resetarits ist damals noch junger Facharzt gewesen, als er den Tipp erhielt: „Du, in Feldbach brauchen sie einen Gynäkologen“. Resetarits ergriff seine Chance – unter Primar Hofmann. Es entstand eine Freundschaft, die bis heute „gehegt und gepflegt wird“. Auch deshalb ist für den eifrigen Pendler („Sind das nicht alle Burgenländer?“) die neue Aufgabe „wie ein Heimkommen“. Freilich: „Ich gehe mit sehr viel Respekt an diese Arbeit. Die Erwartungen sind sehr hoch.“

Herausforderungen

Haus und Abteilung haben einen tollen Ruf. Solcherart Herausforderungen sind Resetarits nicht fremd. Noch heute denkt er an die Organisationsentwicklung in Hartberg zurück und an die daraus gewonnenen, so wertvollen Erfahrungen.

Dabei sollte der Primarius eigentlich Lehrer werden: „Mein Vater war Volksschuldirektor“, erläutert er. Doch im Gymnasium wuchs das Interesse an der Medizin (von Musik und Schauspiel einmal abgesehen). „Ich habe mich im Roten Kreuz engagiert und schließlich Medizin studiert.“

Die Frauenheilkunde habe ihn auch deshalb so gereizt, weil es starre Strukturen aufzubrechen galt. So wäre es damals nicht selbstverständlich gewesen, die „Wünsche der Frauen zu respektieren“. Das änderte sich; wurde ein Erfolgsfaktor von Häusern wie Feldbach.

Zu Hause in Güssing – Resetarits und Familie haben ein ehemaliges Bahnhofsgebäude aus der Monarchie restauriert – kultiviert Resetarits eine andere Leidenschaft. „Der eine geht zum Golf oder auf die Berge, ich stehe auf der Bühne – heuer ist mein 34. Jahr“, gerät der Schauspieler und Sänger ins Schwärmen.

Engagiert ist er bei „Musical Güssing“, das Gattin Marianne leitet. Man veranstaltet unter anderem das Güssinger Faschingskabarett und alljährlich im Herbst ein großes Musical.
Diese Leidenschaft ging auf Sohn Florian über: Der Profi war etwa im „Tanz der Vampire“ im Ronacher zu sehen.

Zur Person

Kurt Resetarits kam am 27. April 1956 in Güssing zur Welt. Verheiratet mit Marianne, drei Kinder, ein Enkelkind.

Der Mediziner (Frauenheilkunde und Geburtshilfe) war unter anderen in St. Pölten tätig, Oberarzt in Feldbach, der ärztliche Direktor in Oberwart, Oberpullendorf, Güssing sowie Hartberg (und dort auch Regionalkonferenzvorsitzender).

Heuer trat Resetarits die Nachfolge von Vorstand Hannes Hofmann am LKH Feldbach an.

Privat liebt er die Bühne, prägt bei „Musical Güssing“ das Faschingskabarett. Und im jährlichen Herbstmusical war/ist Resetarits in diversen Rollen zu sehen und zu hören.

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