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''Pistens'' vorbereitetSo wollen Steirer den Winter-Rekord auch heuer knacken

Wie Steirer den Winterrekord vom Vorjahr knacken wollen und warum das Land Instagram-tauglich sein muss.

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Urlaubsplanung anno 2018: Für fast jeden zweiten 18- bis 33-Jährigen ist für die Wahl des Urlaubsortes entscheidend, wie gut Fotos und Selfies auf Instagram, Facebook & Co. „rüberkommen“. „Genau da kann die Steiermark punkten“, sagt Steiermark-Tourismus-Boss Erich Neuhold, die Grüne Mark sei höchst instagram-tauglich.

Kurz vor dem Start der Wintersaison laufen die Vorbereitungen bei steirischen Touristikern nicht nur rund um Lifte, Loipen und Schneekanonen auf Hochtouren, sondern auch im Internet. So werden nicht nur zahlreiche „Influencer“ ins Land gelockt, die ihrer jeweils großen Anhängerschar auf sozialen Netzwerken (möglichst subtil über Fotos) einen Steiermark-Urlaub schmackhaft machen sollen. „Auch die Skiregionen sind selbst gefordert, alle digitalen Kanäle zu bespielen“, so Neuhold, denn oft entscheiden Skifahrer heute in der Früh aufgrund eines akutellen Wetter-Postings, wohin sie fahren.

53,50

Euro (+ 2 Euro zum Vorjahr) kostet die Lift-Tageskarte heuer auf der Vierberge-Skischaukel Haus-Planai-Hochwurzen-Reiteralm.
47,50 Euro kostet sie auf der Turrach,
45,50 Euro am Kreischberg,
42 Euro auf Tauplitz, Riesneralm, Lachtal.

"Große Herausforderung"

Laut Tourismus-Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, sei es jedenfalls eine „große Herausforderung“, die Zahlen des schneereichen Rekordwinters vom Vorjahr heuer wieder zu erreichen. Das liegt zum Teil auch wenig winterfreundlichen Kalender (der 8. Dezember fällt auf einen Samstag; späte Ostern Ende April sind schwierig für Skigebiete). Während am Heimmarkt der Plafonds erreicht sei, hofft man vor allem auf ein Fortschreiten des zuletzt so starken Wachstums bei Gästen aus Osteuropa, neuerdings auch Polen – und verstärkt in diese Richtung auch die Werbe-Tätigkeit.

1 Ticket, viele Pisten

Ein Ticket, mehrere Skigebiete:
Neben den großen Skivebünden „Ski Amadé“ (u. a. mit Planai, Haus, Reiteralm...) und „Schneebären“ (Riesneralm, Planneralm, Tauplitz, Loser, Kaiserau), schließen sich ab heuer weitere Skigebiete zusammen. So wächst der „Mur-Mürz-Top-Skipass“ (mit Turrach, Kreischberg, Lachtal, Grebenzen, Gaal, Obdach, Salzstiegl, Präbichl, Stuhleck) heuer um zwei weitere Skigebiete: Brunnalm-Veitsch sowie Turnau. Die oststeirischen Skigebiete St. Jakob/Walde, Hauereck/St. Katrein und Wenigzell gehören heuer dem 26 Skiregionen umfassenden Skiverbung Ostalpen-Card an.

Neue Riesengondeln gibt es heuer in der Steiermark nicht (sie kommen erst 2019, etwa auf der Planai), vielmehr wurde vielerorts noch einmal die Beschneiung verbessert, auf der Riesneralm entsteht für 1,5 Millionen eine neue Talstation.

5.877.585

Nächtigungen (plus 214.000 zu 2017) gab’s
in der Steiermark in der vorigen Wintersaison.
Davon entfielen auf die Region Schladming-Dachstein 2,02 Millionen Übernachtungen. Frauenanteil bei steirischen Tourismusjobs: 68 Prozent.

Wichtige Wintertermine

Ab 2. 11.: Trüffel-Festival in Graz
Ab 22. 11.: Mariazeller Advent
Ab 23. 11.: Advent in Graz
1. 12.: Ski-Opening Schladming mit den „Toten Hosen“
Ab 1. 12.: „Advent wia’s früher wor“ um Bad Gleichenberg
15. und 16. 12.: Familienskifest mit Angeboten und Events in 38 Ski- und Langlaufgebieten
18. 12. – 6. 1.: Cirque Noel Graz
21. – 23. 12.: FIS-Weltcup Nordische Kombination in der Ramsau
Ab 11. 1.: Thermalwasserwochen
18. – 27. 1.: Schneeschuhfestival in der Urlaubsregion Murtal
25. – 26. 1.: Jubiläum: 40. Steiralauf (Langlauf) in Bad Mitterndorf
29. 1. FIS-Nachtslalom: „The Night Race“ in Schladming
Ab 23. 3.: Lady’s Week Ski Amadé

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