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Asfinag-StudieFotografieren am Steuer: Jeder dritte hat's schon getan

Umfrage legt das riskante Verhalten der Steirer am Lenkrad offen. Telefonieren, Nachrichten schreiben und lesen und sogar Fotos machen sind die häufigsten Sünden.

Ablenkung am Steuer ist die häufigste Ursache für Unfällle © fotografx324 - Fotolia
 

Das Problembewusstsein bei den steirischen Autolenkern ist durchaus vorhanden. Acht von zehn Befragten in einer IFES-Umfrage im Auftrag der Asfinag sagen, dass das Schreiben und Lesen von Nachrichten während des Autofahrens stark ablenkt. Dennoch gibt ein Drittel zu, das Handy dafür zu benutzen. Besonders im Stop-and-Go-Verkehr greift man gern zum Mobiltelefon. 16 Prozent der Befragten tun das, obwohl gerade in solchen Situationen höchste Konzentration gefordert ist.

Ohne Freisprecheinrichtung zu telefonieren, ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Verkehrsübertretung. Dennoch gaben rund 40 Prozent an, das zumindest gelegentlich zu tun. Und 17 Prozent machen das häufig bzw. oft.

Und weil Smartphones auch gute Kameras sind, wird aus dem Auto aus auch eifrig fotografiert. 32 Prozent der Befragten geben zu, dass sie beim Autofahren schon fotografiert oder gefilmt haben. Und was? "Besondere Wetterverhältnisse" und "Naturereignisse" sind am beliebtesten.

Weiteres Detail aus der IFES-Umfrage: Fast 40 Prozent gaben an, dass sie in den letzten 12 Monaten eine Vollbremsung einlegen mussten, weil sie abgelenkt waren. Ein Viertel musste sogar das Lenkrad verreißen um die Spur zu wechseln.

Die Umfrage ist Teil der aktuellen Kampagne des Autobahnbetreibers Asfinag "Hallo Leben". Ablenkung ist noch vor Übermüdung, zu hoher Geschwindigkeit und zu geringer Abstand der größte Risikofaktor im Straßenverkehr. 17 der 56 tödlichen Verkehrsunfälle auf den heimischen Autobahnen im Vorjahr sind auf Unachtsamkeit oder Ablenkung zurückzuführen, 19 Menschen kamen dabei ums Leben.

 

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