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Geschützte TierartKurios: Baustopp in Graz wegen seltener Fledermäuse

Wegen "Großer Hufeisennase" beim Schloss Eggenberg gibt es jetzt den ersten Baustopp. Auch das neue Gondelprojekt vom Plabutsch könnte gefährdet sein. Die Hintergründe.

Im Dachboden von Schloss Eggenberg lebt die seltene Fledermausart Große Hufeisennase – aktuell sind es rund 30 Muttertiere, die im Sommer hier ihren Nachwuchs aufziehen © Umweltdachverband
 

Der Fall ist kurios und sorgt für Aufsehen. Im Mittelpunkt: Schloss Eggenberg in Graz, rund 30 Fledermäuse mit Nachwuchs, eine umstrittene Informationspolitik für Anrainer, ein Bauherr, dessen Projekt wackelt, und die Angst, dass die Fledermäuse nicht nur weitere Bauprojekte zu Fall bringen, sondern auch das spektakuläre Gondelprojekt vom Plabutsch.
Das Schloss Eggenberg wurde vor drei Jahren mit seiner Parkanlage zum Europaschutzgebiet Nr. 42 gemacht. Hintergrund dafür ist das Vorkommen der seltenen Fledermausart Große Hufeisennase, deren Flugradius über die Parkanlage hinaus fünf Kilometer um das Schloss führt. Und zwar im Sommer, wenn sie auf Nahrungssuche sind, um ihren Nachwuchs im Dachboden des Schlosses zu füttern. In diesem nicht vom Europaschutzgebiet umfassten Umfeld des Schlosses wurde in den letzten Jahren intensiv gebaut.

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Danke für Ihr Verständnis.

peterkoch63
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Lesenswert?

Hab ich jetzt richtig verstanden?

Wegen 30 Fledermäusen plus Nachwuchs werden Baubewilligungen aufgehoben und eine Gondelbahn nicht gebaut? Gehts noch? Weil die Fledermäuse dann nicht genug Futter bekommen oder was...

Lieber Gott, lass es Hirn regnen - aber viel!