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TU GrazGrazer Forscherin ist auf der Forbes-Liste "30 under 30"

Das Magazin „Forbes“ listet Johanna Pirker, Informatikerin an der TU Graz, für ihr preisgekröntes „Virtual Reality Physik Labor“ unter die 30 interessantesten Köpfe Europas unter 30.

Auf der Forbes-Liste "30 under 30": Johanna Pirker © TU Graz
 

Das muss ihr erst einmal jemand nachmachen: Johanna Pirker von der Technischen Universität Graz hat es in die vom Magazin "Forbes" erstellten Listen der 30 interessantesten Persönlichkeiten unter 30 Jahren in Europa geschafft. Und zwar im Bereich "Science & Healthcare". Die 29-jährige Grazerin entwickelte ein "Virtual Reality-Physiklabor", das die Art, wie Schüler Physik erlernen, verändere, heißt es in der Begründung. Damit sollen mehr Schüler für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium begeistert werden.

Johanna Pirker ist Universitätsassistentin am Institute of Interactive Systems and Data Science der TU Graz. Sie beendete ihre Master-Arbeit während eines Forschungsaufenthaltes am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und promovierte 2017 an der TU Graz. In ihrer Dissertation gemeinsam mit dem MIT ging es um das Erlernen von physikalischen Phänomenen in interaktiven digitalen Physiklaboren. Sie hat bereits langjährige Erfahrung im Design und in der Entwicklung von Computerspielen und Virtuellen Realitäten und Berufserfahrung in der internationalen Video-Spiel-Industrie. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Virtuelle Realitäten, Spiele-Forschung, Mensch-Computer-Interaktion, eLearning und Datenanalyse.

Johanna Pirker aus Graz Foto © TU Graz

Pirker ist auch aktiv in der einheimischen Entwickler-Community tätig  und hat Veranstaltungen auf diesem Forschungsgebiet betreut, zuletzt die Game Dev Days Graz 2016 und 2017. Sie ist Präsidentin des Grazer Vereins zur Förderung der lokalen Spieleentwicklung "Game Development Graz", hat Vorlesungen an Universitäten wie Harvard, der Humboldt-Universität zu Berlin oder der Universität Göttingen gehalten.

„Dass mein Name in dieser Liste von extrem motivierten jungen Persönlichkeiten steht, die in kurzer Zeit sehr viel geschaffen haben und vor allem oft auch Produkte entwickelt haben, die einen echten Impact haben können, ist schon sehr motivierend. Es ist großartig, als Wissenschafterin mit einem nicht-kommerziellen Nischenprodukt, das darauf abzielt, das Lernen als kleinen Teil unseres Alltags zu verbessern, auf dieser Liste genannt zu werden“, freut sich die Informatikerin.

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