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Streit um Gehälter

Streit und Chaos an der MedUni Graz

Der Betriebsrat plant den Protest am Hauptplatz und sieht Patienten in Gefahr. MedUni-Ärzte wollen aus dem neuem Arbeitssystem aussteigen – der Uniklinik gehen Mediziner aus. Von Didi Hubmann

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© Hoffmann
 

Seit der Unirat – der Aufsichtsrat der MedUni – die Gehaltsvereinbarungen des MedUni-Rektorats mit dem Betriebsrat nicht akzeptiert hat, ist Feuer am Dach. Der Unirat sagt: Es ist nicht genug Geld dafür da.
Jetzt kam es zur ersten Betriebsversammlung – und die Situation hat sich nicht verbessert. Im Gegenteil.
Der MedUni-Betriebsrat war zuletzt selbst unter Druck gekommen und wurde in der Betriebsversammlung sogar zum Rücktritt aufgefordert. Was man ihm vorwirft? Die aktuellen Betriebsvereinbarungen (neben Gehältern, Arbeitszeiten etc.) wären vorschnell unterschrieben worden, das wäre ein Fehler gewesen. Und rechtlich kommt man jetzt aus den weiteren Betriebsvereinbarungen nur schwer heraus.

Kommentare (14)

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serodop
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Herdentiere!?

Als der " Feingeist" Tscheliessnigg seine ehemaligen Kollegen beleidigt hat, hat er wahrscheinlich Herden mit Rudeln verwechselt.

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Morbus
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Es krankt an allen Ecken und Enden!

Zum Einen entstehen, um Millionen von Euros, Krankenhaus Paläste (man braucht sich nur die Bautätigkeit in und rund um das Klinikgelände anschauen) und zum Anderen ist kein Geld für die Patientenversorgung mehr vorhanden.
Das Betriebsklima am UNI KLINIKUM ist auf einigen Abteilungen miserabel...
1. weil die, vor allem Jungmediziner, bis aufs Letzte ausgenützt werden, während sich einge Älteren auf deren Kosten einen Lenz machen!
2. Bundesbedienstete müssen, (und da wiederum die junge Generation) neben der Patientenversorgung, zusätzlich noch forschen und sich habilitierten sonst kann ihr Vertrag auslaufen und sie stehen ohne Job da!
3. Es ist kein Wunder das Ambulanzen überlaufen sind und zu wenig Personal für den Patientenansturm vorhanden ist, wenn es Leute gibt die wegen einer Erkältung, einer Fieberblase oder einem kleinen "Wimmerl" dort Auftauchen um sich, natürlich mit einem riesigen und teuren Aufwand, denn sie dürfen nicht weggeschickt werden, versorgen zu lassen!
Es muss einfach vieles reformiert werden..aber dazu fehlen die richtigen Politiker und Führungspersonen! Leider!

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luzazul
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der Vertrag von Bundesbediensteten kann nur in die Staatspension auslaufen,

weil die allesamt pragmatisiert sind.

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a0212031efac1061a75a9d3ca81a3048
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Das stimmt

Einfach nicht...

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luzazul
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natürlich stimmt das

seit 2002 gibt es das UG02. Seit 13 Jahren gibt es keine neuen Bundesbediensteten mehr an der MUG. Die vor 2002 ihren Vertrag bekamen sind alle pragmatisiert.

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barbabella18
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So ein Unsinn! Besser informieren!

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BenHemmens
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Wie viele Jahre Anlauf

hatte die Politik, um diesen Übergang zu regeln? 10? 20? 30?

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a0212031efac1061a75a9d3ca81a3048
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Re: Wie viele Jahre Anlauf

20....ein ganz ganz 'klein' wenig traurig is das...

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argus13
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Die abgeblich erfolgreiche (Verurteilungen?) Richterin Leitner als Ratsvorsitzende hat den vorgelegten Kompromiss abgelehnt. Was hat eine Richterin im Gesundheitswesen verloren????

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da werden noch einige Ärzte

ins Ausland gehen!

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um was es auch geht

die uni will ja nicht nur die Ärztegehälter aufstocken, sondern auch die Gehälter aller nichtärztlichen Wissenschaftler und die Beamten sowieso, nur der Rest schaut durch die Röhre - und das mit Geld, das scheinbar nicht vorhanden ist...wer soll da zustimmen?

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Seit zig Jahren ist das Problem bekannt -

Die Kages Manager haben auf ganzer Linie versagt.

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luzazul
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eine dramatische Entwicklung in ganz Österreich

ist das nicht mehr zu übersehende Runterfahren der Leistungen in den Spitälern. Die Bevölkerung spürt bereits die Versorgungsengpässe, Oberhauser, Wehsely, Mitterlehner,... gaukeln trotzdem die heile Welt vor. Es ist erstaunlich, dass sich die Bevölkerung nicht auflehnt. Wo bleibt der Aufschrei der Patientenanwälte. Jetzt könnten sie etwas vernünftiges tun anstatt bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Ärzte hinzuhauen.
Viele junge Ärzte aus meiner Verwandtschaft sind ins Ausland gegangen und bleiben dort. Wie viele tausend andere auch. DAS ist das Problem, das Arbeitszeitgesetz hat das Problem nur verschärft.

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StockBoss
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Solange sich die oberste Riege der Herrn Primarii und Professores

derart am Futtertrog bedient, dass für Jungärzte, Mittelbau und Schwesternstation nur Brotkrumen übrig bleiben ist das System krank!

Die Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems steht an der Kippe und die Herrschaften bedienen sich munter weiter!

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