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Grenze Spielfeld

Slowenische Österreich-Pendler protestierten gegen doppelte Steuer

2000 bis 3000 slowenische Arbeitnehmer, die ihr Geld in Österreich verdienen, protestierten am Samstag am Grenzübergang Spielfeld/Sentilj. Die A 9 wurde kurzfristig gesperrt.

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2000 bis 3000 protestierten gegen die doppelte Einkommenssteuer © Civilna Iniciativa Apače/Facebook
 

Am Grenzübergang Spielfeld/Sentilj haben am Samstag slowenische Arbeitnehmer, die ihr Geld in Österreich verdienen, gegen doppelte Einkommensbesteuerung protestiert. Nach Schätzungen der Polizei nahmen an der lautstarken Kundgebung 2.000-3.000 Menschen teil. Kurz vor 15.00 Uhr musste die A9 (Pyhrn-Autobahn) sicherheitshalber gesperrt werden.

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Wortkarg
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Slowenische Öesterreich-Pendler

Liebe Kommentare Verfasser!
Einigen von Euch dürfte entgangen sein, dass wir nicht mehr in einem abgeschotteten Nationalstaat leben, sondern in einer friedlichen und weitestgehend grenzenlosen Europäischen Union. Was macht es für einen Unterschied ob ein Wiener nach Kärnten pendelt oder ein Slowene? In der Tat sind Doppelbesteuerungen merkwürdig und gehören EU-weit geregelt bzw. abgeschafft. Aus den Zeilen der Kommentare lese ich tiefgründige Abneigung gegen die "bösen Slowenen". Dieser urtypische "Kärntner Rülpser" (Kärntner, nicht war?)sollte eigentlich der Vergangenheit angehören und gehört in die Mottenkiste der Vergangenheit! Grenzüberschreitendes Leben und Wirtschaften ist der allerbeste Friedenserhalter und ich kann mir nicht vorstellen, warum das jemand am liebsten wieder abschaffen möchte. Schade, dass der Ungeist nationalstaatlichen Denkens noch immer kursiert in unserem Land!

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Normalerweise werden dort die Steuern bezahlt, wo man sein Geld verdient, also in Österreich. Slowenien will halt mitnaschen.

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Mich wundert nur

dass der rote Kaiser nicht mit seinen Slowenenfreunden gegen das böse Österreich protestiert hat.

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An alle die hier irgend etwas von "zuhause arbeiten" schreiben:
logischerweise arbeitet man dort wo man am meisten dafür bekommt. Ich selbst arbeite in der Slowakei, ja, ungewöhnlich für einen Österreicher, ich verdiene dort aber mehr als zuhause. Und sollte sich wiederum wo anders etwas besseres ergeben heißt es eben "Tschüss".
Lebenszeit ist viel zu wertvoll um sie billig an Geschäftsleute zu verkaufen. In meiner derzeitigen Situation komme ich mit ca. 6 Monaten Arbeit pro Jahr aus - ich kenne keine heimische Einkommensmöglichkeit (die für mich greifbar wäre) die mir das ermöglicht.
Ich kann jeden verstehen der des Geldes wegen nicht in seiner Heimat arbeitet.

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secundus
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Wer bei uns arbeitet, soll auch bei uns seine Lohnsteur und Sozialabgaben bezahlen.
Bekommen sie doch auch Leistungen aus diesen Abgaben. (Außerdem, wenn Reiche und Konzerne,Banken, kaum noch Steuern zahlen, werden halt die Arbeitnehmer ausgepresst.)
Aber hoffentlich werden diese Arbeitnehmer von der Wirtschaft auch entprechend entlohnt - oder geht es vielen um Lohn- und Sozialdumping, weil keine österr. Arbeitnehmer sondern ausländische beschäftigt werden ??? (Einhaltung der Überstundenregelungen, der Zulagen, Druck auch krank arbeiten zu gehen,ev. unbezahlte Mehrarbeit usw???) So lange der österr. Arbeitmarkt so unter Druck ist, soltte die Dienleistungsliberalisierung der EU doch sehr hinterfragt werden! Den österr. Arbeitnehmern hat das eher nur Verschlechterungen bei Löhnen und sozialen Errungenschaften gebracht.

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albertusmagnus
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Sie zahlen ja

sofern sie regulär angestellt sind, in Österreich bereits alles!
Was mich wundert: In Slowenien scheint die Lohnsteuer noch höher als in Österreich zu sein, wie käme es sonst zu einer Nachforderung?

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Roland222
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Roland222

Liebe Slowenen bitte zu Hause bleiben und dann ist das Problem gelöst um 1,300.- EUR und bis 1.600.- daß ihr bei uns frech an Lohn fordert und in Slowenien ganz geringe Lebenskosten für Miete und BK zahlt,,und in Österreich dagegen ein Vielfaches,arbeitet jeder Österreicher auch,,,und dann braucht ihr nicht demonstrieren,,,so einfach ist das liebe Slowenen
Frohe Weihnachten !

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an Roland222 und St.Jakober

Wieso zu Hause bleiben ?? In der EU gilt die Dienstleistungsfreiheit bzw. Arbeitnehmerfreizügigkeit. Jedermann kann arbeiten wo er will, das gilt auch für uns Österreicher. Dass ein Heimatstaat von seinen Bürgern Geld will, ist schon merkwürdig.

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StJakober
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Die Slowenen nerven!

Sollen sie eben in Slowenien arbeiten.Unsere Leute gehören auch wieder zu gerechten Löhnen von denen man leben und sich was sparen kann beschäftigt.Ich hoffe die Gewerkschaft rührt sich einmal!

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Wir brauchen sogar für Demos ausländische Hilfe

Gute Nacht

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kaboni
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was sagt Brüssel dazu?

wahrscheinlich nix.

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BenHemmens
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Wenn sie nur die Differenz

bezahlen müssen, dann wird das wohl rechtskonform sein. Das ist eher eine Nachbesteuerung als eine Doppelbesteuerung.

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albertusmagnus
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Daß in Slowenien

die Lohnsteuer noch höher als in Österreich sein sollte, verwundert mich aber sehr...

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minerva
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einfach "zu Hause" Arbeiten...

...dann gibts auch keine Doppelsteuer !!!

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Zwischen 15.000 und 20.000 Slowenen die oesterreichischen Handwerkern..

..den Arbeitsplatz wegnehmen!!!

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Keine Ahnung

Du hast anscheinend keine Ahnung wie es ist wennst an Arbeiter für Deinen Betrieb brauchst, und aber keiner von unseren Langzeitarbeitslosen möchte arbeiten.Wir versuchten vor einigen Jahren einen jüngeren Burschen wieder die Chance auf eine Arbeit zu geben,es währe auch unserer seits Teilzeit oder geringfügige Beschäftigung möglich gewesen um einen wiedereinstieg zu erleichtern.Aber das Problem hat sich dann nach 2-3 Tagen von selbst erledigt da er einmal Alkohlisiert und einmal nicht zur Arbeit erschienen ist.Wir sind mit unseren Arbeitern aus Slowenien sehr zufrieden und dankbar das wir sie haben,es ist in den letzten Jahren auch eine sehr gute Freundschaft entstanden.Es ist schön wenn man weiss das man sich auf die Leute verlassen kann,bei uns in der Region währe die Bewirtschaftung einen Weingutes ohne die Arbeiter aus Slowenien nicht möglich.

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einfachso56
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Für deinen Betrieb

Um einen Hungerlohn arbeitet leider kein Österreicher, der das doppelte für die Wohnungsmiete ausgeben muß als die Slowenen!
Ich habe zufällig auch mal bei einen Weinbaubetrieb ausgeholfen...um ein Trinkgeld :-(((

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Scaurus
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Ich hoffe, du kaufst nur österreichische Kleidung!

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StJakober
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Weil die österreichische ja nicht von Ausländern erzeugt wird....wers glaubt^^

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Wedelmeise
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Re: Zwischen 15.000 und 20.000 Slowenen die oesterreichischen Handwerkern..

Musst halt genauso gut sein, dann kannst Du den Job machen.

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einfachso56
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und

billig!

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StJakober
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Wedelmeise

Sie meinen genau so ein Jasager und Billiglöhner der mit allem einverstanden ist was die gierigen Bosse wünschen um die reichen Fuzzis noch reicher mchen??Nein danke-es lebe die Gewerkschaft!

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dekker2010
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Welche Handwerker?

Die Slowenen die bei uns arbeiten machen meist Jobs, die Österreicher um das Geld nicht machen wollen (zB Lagerarbeiter, bei uns in der Firma ist eine slowenische studierte Sozialpädagogin Putzfrau!)

Ein Bekannter von mir stellt nur mehr Slowenen ein, weil die pünklich zur Arbeit erscheinen und nicht dauernd auf Krankenstand sind.
Kein Wunder also, dass sie den "hochqualifizierten" Hilfsarbeitern in Österreich die Jobs weg nehmen.

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nasowasaberauch
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Re: Welche Handwerker?

Aber auch so unqualifizierte zeug wie Software Entwicklung.

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Scaurus
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Weder ein guter Handwerker noch ein guter Softwareentwickler muss Angst davor haben, dass ihm Slowenen den Lohn drücken.

Wichtig ist, dass sie die Möglichkeit haben, diese gute Qualifikation zu erwerben, genauso ist ein wirtschaftliches Klima wichtig, dass diese Qualifikationen zu schätzen und einzusetzen weiß. Dass das so ist, liegt allein an uns.

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StJakober
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Lügen&nochmals Lügen der Wirtschaftslobby

Wir verdienen sowieso einen Hungerlohn als wie angesprochen Lagerarbeiter und viele die sogar HTL o.ä.-Abschluß haben kommen nicht mal wo unter.Und wenn jemnand krank ist ist er krank,wenns nach Wirtschaft geht,die eh schon hoch am bescheuerten Weltgeschehen schuld ist,sind wir nur Nummern.Traurig sowas-und das für einen Haufen BWL-Absolvebnten die an Schweizer und englischen Unis mit Hochmut geimpft wurden :(

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