109 Alkoholtests, 385 Anzeigen gegen Schnellfahrer, fünf Führerscheinabnahmen wegen Suchtgiftbeeinträchtigung, zwei eingeleitete Entziehungsverfahren von Lenkberechtigungen, drei Kennzeichenabnahmen wegen technischer Mängel, 29 Strafverfügungen durch den Schnellrichter: Das ist die Bilanz einer Schwerpunktaktion der Wiener Polizei vom Wochenende. Der schnellste Fahrer war mit 107 statt 50 km/h unterwegs. Auto wurde - zumindest in dieser Nacht - keines beschlagnahmt.
Experte will strengere Strafen
Raserei: Im März wurden bereits sechs Autos beschlagnahmt
Bei der Aktion „Roadrunner“ stellte die Wiener Polizei am Wochenende 385 Anzeigen gegen Raser aus. Autos wurden an Ort und Stelle – wie seit März erlaubt – keine beschlagnahmt. Seit Monatsbeginn geschah dies in Österreich aber schon sechsmal. Verkehrsexperte Klaus Robatsch fordert weitere Verschärfungen.
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