Das Öffis-Netz in der Steiermark ist auch 2024 „in Arbeit“. Allein die ÖBB investieren nach eigenen Angaben heuer 732 Millionen Euro. Vorrangig fließt das Geld in Koralm- und Semmeringbahn. Um die Südstrecke „fit“ zu machen, wird seit Kurzem in Graz am Tragwerk über der Peter-Tunner-Gasse gewerkt – die Unterführung bleibt solange gesperrt.
Zwischen Kapfenberg und Bruck/Mur kommt es von März bis Anfang Juni phasenweise zu Sperren, um die Hilfsbrücke am Gustav- Kramer-Weg ein- und wieder auszubauen. Über den Sommer ist in Bruck auch der Fernverkehr aus Wien beeinträchtigt.
Gesperrt bleibt im April die reguläre Bahnverbindung zwischen Neunkirchen (Niederösterreich) und Mürzzuschlag – im Zeitraum von 6. bis 28. April kommt ein Schienenersatzverkehr zum Einsatz. Heuer beginnen zudem die Vorarbeiten für die Elektrifizierung der steirischen Ostbahn; es gibt Arbeiten an der Ennstalstrecke; der Umbau der Haltestelle Raaba (GU) geht weiter.
Die GKB (Graz Köflacher Bahn) treibt ihr „Jahrhundertprojekt“, gemeint ist die Elektrifizierung der 133 Gleiskilometer auf ihren Routen (wie Lieboch und Wettmannstätten bzw. Wies-Eibiswald) voran. Man will in Zukunft ohne Diesel und schneller fahren. Gut zu wissen: Ende Februar ist ein Schienenersatzverkehr zwischen Lannach und Wettmannstätten unterwegs. Mit der Errichtung der Oberleitungen ist es nicht getan, die GKB erweitert außerdem Bahnanlagen. Bis 2025 sollen die ersten E-Züge auf Achse sein.
Nach Graz, wo die Innenstadtentflechtung auch 2024 weite Kreise zieht. Am Joanneumring wird gearbeitet, in der Neutorgasse nicht minder und die Tegetthoffbrücke wird nun „ertüchtigt“, was zur Sperren und weitreichenden Umleitungen führt. Noch bis November dauert der zweigleisige Ausbau der Linie 5 (zwischen Zentralfriedhof und Brauquartier).