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Kreischberg und St. AntonOhne Moderatoren wäre die Stille erdrückend

Trotz Corona gehen in St. Anton und am Kreischberg die Weltcup-Bewerbe der alpinen Damen und der Snowboarder in Szene. Während am Kreischberg der Ausfall der Zuschauer kein Loch in das Budget reißt, fehlen dem Veranstalter am Arlberg Hundertausende Euro.

Schneemänner im Zielstadion können die Zuschauer-Massen nicht ersetzen. © AP
 

Würden nicht die Moderatoren wie "in besseren Zeiten" Stimmung machen, ohne dass jemand da wäre, der die Stimmung bräuchte, weil eben keiner da sein darf – die Stille in den Zielräumen wäre sowohl beim Damen-Ski-Weltcup in St. Anton, als auch beim Snowboard und Freeski-Big-Air-Weltcup am Kreischberg bedrückend. Die jubelnden Zuschauermassen fehlen nach wie vor. Während am Kreischberg "nur" die Stimmung fehlt, weil die Fans in der Steiermark immer freien Eintritt hatten, kommen auf dem Arlberg auch noch die Einnahmensausfälle aus den entgangenen Ticketverkäufen dazu. Dazu muss das Organisationskomitee auch die Aufwendungen für das Covid-Sicherheitskonzept schlucken, mehrere zehntausend Euro. Doch nicht nur das bereitet den Verantwortlichen am Arlberg Kopfzerbrechen.
"Für uns ist das eine extrem schwere Zeit, weil es gegen unsere DNA ist, keine Gäste beherbergen zu dürfen. Derzeit wären im Normalfall gerade Tausende da. Die ökonomischen Auswirkungen sind logischerweise riesig, jeder Beherbergungsbetrieb steckt in einer schwierigen finanziellen Situation", berichtet St.-Anton-Tourismuschef Martin Ebster. "Wir setzen nun auf den Bund, der den versprochenen Umsatzersatz hoffentlich bald ausbezahlt. Sollte der Lockdown im Februar weiter gehen, wird es für viele Betriebe aber existenzbedrohend. Wir wären noch mehr auf die Hilfe der Bundesregierung angewiesen. Aber der Fixkostenzuschuss wäre höchstens eine Überlebenshilfe."

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