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Kärntner SportszeneSchöffmann: "Das Nichtstun ist eine Katastrophe"

Snowboarderin Sabine Schöffmann (25) hat ihre Operation gut überstanden. Ihr Ziel ist das Weltcup-Finale am 17./18. März in Winterberg.

Schöffmann macht Fortschritte. "Die ersten Stufen sind geschafft!" © Privat
 

"Derzeit lieg’ ich viel herum, muss das Bein hochlagern. Es ist fad und eine Katastrophe, nichts zu tun“, gesteht Snowboarderin Sabine Schöffmann, die sich in Bansko einen Schien- und Wadenbeinbruch sowie Bänderverletzungen zugezogen hat und dadurch die Olympischen Spiele verpasst. „Die OP ist gut verlaufen. In einer Woche werden die Nähte gezogen und dann beginnt die Reha. Erschütterungen spür’ ich zwar noch extrem, aber es geht aufwärts. An der Uni hab’ ich mich für Prüfungen angemeldet, dass ich auf andere Gedanken komme.“ Besuch gibt’s am laufenden Band: „Kollege Lukas Mathies und Servicemann Werner Tomsche schauten vorbei. Alex und meine Mama kümmern sich rührend um mich.“

Die 25-Jährige will zwar nichts überstürzen, dennoch nimmt sie sich das Weltcup-Finale am 17./18. März in Winterberg fest vor. „Alex und ich führen ja im Team-Mixed-Bewerb, deshalb würde ich so gern dort dabei sein. Wenn ich nicht starten kann, kann Alex auch nicht fahren. Das wäre natürlich echt bitter für ihn.“ Zuvor wird die Kärntnerin aber ihrem Schatz Alex Payer vor dem Fernseher bei Olympia fest die Daumen drücken. „Hoffentlich nimmt er ein positives Erlebnis mit.“

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