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Slalom in ZagrebEin französischer Sieg und ein Belgier mit Laufbestzeit

Der Franzose Clement Noel gewann den Slalom von Zagreb vor dem Schweizer Ramon Zenhäusern. Michael Matt, Zweiter nach dem ersten Lauf, schied im zweiten Durchgang aus. Belgier Armand Marchant wurde mit Laufbestzeit Fünfter.

Clement Noel, der König von Zagreb, flankiert von Ramon Zenhäusern und Alex Vinatzer © APA/AFP/DAMIR SENCAR
 

Der Weltcup-Slalom in Zagreb hielt aus österreichischer Sicht nicht, was der erste Durchgang versprochen hatte. Michael Matt ging als Halbzeit-Zweiter und damit als Vorletzter auf den Kurs, griff voll an, baute den Vorsprung auf den in Führung liegenden Franzosen Clement Noel aus und flog dann von der Piste. Es war der einzige Ausfall im zweiten Durchgang.

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Der Sieg ging an Noel, der sieben Hundertstel vor dem nach dem ersten Lauf voran gelegenen Schweizer Ramon Zenhäusern gewann und seinen vierten Weltcupsieg feierte. Der 22-Jährige übernahm damit auch die Führung in der Slalom-Weltcupwertung. Rang drei holte der schon wiederholt mit starken Laufzeiten in Erscheinung getretene 20-jährige Südtiroler Alex Vinatzer.

Schwarz im zweiten Lauf stark

Bester Österreicher wurde letztlich Marco Schwarz, der sich mit der drittbesten Laufzeit von der 22. an die elfte Stelle verbesserte, unmittelbar gefolgt von Manuel Feller, der ein äußerst zufriedenstellendes Comeback gab. "Das Vertrauen war wieder da", meinte Schwarz, der im zweiten Lauf, wie er sagte, auf einen anderen Ski umgestiegen war.

Laufbestzeit für einen Belgier

Das Rennen war von einigermaßen engen Zeitabständen und etlichen Überraschungen geprägt. Großes Aufsehen erregte etwa ein Flachländer. Der in Lüttich geborene 22-jährige Belgier Armand Marchant war schon im ersten Durchgang mit Startnummer 40 auf Rang 20 gefahren und katapultierte sich mit überlegener Laufbestzeit auf Platz fünf nach vorne. Marchant hatte im Jänner 2017 nach einem 18. Platz bei seinem Weltcup-Debüt einen Schienbeinkopfbruch erlitten und war erst im November, nach fast drei Jahren Pause zurückgekehrt.

Armand Marchant Foto © GEPA pictures

Auch der schon aufgefallene junge Norweger Lucas Braathen (6.) und der nach dem ersten Durchgang drittplatzierte Deutsche Linus Straßer (7.) ließen mit starken Leistungen aufhorchen.

Keine Rolle spielten in diesem Rennen überraschend die Favoriten auf den Gesamtweltcup. Alexis Pinturault (FRA) wurde nach einem schweren Fehler im ersten Lauf zumindest noch Neunter, während Henrik Kristoffersen (NOR) mit der Piste überhaupt nicht zurechtkam und als 19. wutentbrannt aus dem Zielgelände abzischte.

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Danke für Ihr Verständnis.

zyni
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Was hindert zB Feller daran

endlich einmal Rennen zu gewinnen?
Lockere Sprüche allein werden peinlich, wenn der sportliche Erfolg nicht im Einklang steht. Die Nachwuchsarbeit des ÖSV ist schwach. Wie kann es sonst sein, dass Reichelt jetzt schon sagt, dass er in der nächsten Saison wieder fahren wird.
Er wird auch mit 45 noch fahren, wie es derzeit aussieht.

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blackpanther
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War vorauszusehen

Hirscher hat viele Schwächen überdeckt und junge hungrige Läufer wie in anderen Ländern sind weit und breit nicht zu sehen.

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joe1406
1
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Schweiz, Norwegen und Frankreich

haben bei den Herren 300 Punkte mehr als Österreich. Der Schröcke wird toben! Österreich auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ....

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zyni
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Jetzt fährt den ÖSV-Läufern

auch schon ein Belgier um die Ohren.....
Sympathische Entwicklung dieses Sports.

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sunny1981
1
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Ösv

Der Schröcke wird nicht toben der will nur den Nationencup.
Das sind die Folgen der Jahrelangen Fehler in der Organisation des Ösv (Nachwuchsaufbau vernachlässigt, Gelder großteils nur in Posten von ausrangierten Trainern und Funktionären gesteckt )!

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