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Weltcup-Finale in Soldeu Mikaela Shiffrin bleibt im Slalom einfach unbezwingbar

Mikaela Shiffrin sicherte sich den Sieg im Slalom des Wetcupfinales und holte sich die zehnte Kristallkugel ab.

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© APA/AFP/JAVIER SORIANO
 

Mikaela Shiffrin hat ihre beeindruckende Slalomsaison mit einem Sieg beendet. Die 24-Jährige holte sich beim Weltcupfinale in Soldeu den achten Sieg in dieser Disziplin, den insgesamt 40. im Torlauf (womit sie den Rekord von Ingemar Stenmark einstellte), sowie den 59. Weltcupsieg ihrer Karriere. Die US-Amerikanerin setzte sich vor Halbzeit-Leaderin Wendy Holdener (SUI/0,07) und der Slowakin Petra Vlhova (1,20) durch. Bernadette Schild wurde als beste ÖSV-Dame Sechste.

"Ich hatte einen kleinen Fehler, da habe ich noch mehr angegriffen. Dann war ich einmal aus der Balance. Es war ein bisschen wild, aber ich hatte auch ein bisschen Glück mit nur sieben Hundertstel. Ich habe den Tag total genossen", sagte Shiffrin, die im Finale Laufbestzeit aufgestellt hatte. Acht Torlauf-Saisonsiege in einem Winter hatte vor ihr nur die Kroatin Janica Kostelic 2000/2001 erreicht.

Die "ewige Slalom-Zweite"

Wieder einmal nur Zweite wurde Holdener, sie hält nun bei 22 Podesträngen im Spezialslalom - aber nach wie vor keinem Sieg. Damit müsen die Schweizer Frauen müssen weiter auf den ersten Sieg in dieser Disziplin seit Marlies Öster am 20. Jänner 2002 in Berchtesgaden warten.Da gab es sogar tröstende Worte von Shiffrin bei der Pressekonferenz.

Olympiasiegerin Frida Hansdotter aus Schweden kam im vorletzten Rennen ihrer Karriere auf Rang fünf, sie beendet am Sonntag ihre Karriere.

Schild führte ÖSV-Damen-Trio an

Schild führte ein Österreicherinnen-Trio in den Top Ten an, als Sechste hatte sie 2,30 Sekunden Rückstand, Siebente war Katharina Liensberger (2,39), Neunte Katharina Truppe (3,60). Katharina Huber war im ersten Durchgang ausgeschieden.

"Es war immer noch so gefahren, dass ich noch sicher ins Ziel komme, das war Schadensbegrenzung", sagte Schild, die nach dem Einfädler in Spindleruy Mlyn wieder ein paar Tage gebraucht hatte, um Vertrauen zu finden. "Der erste Durchgang war okay, ich wollte die Saison mit einem Ergebnis abschließen. Ich bin sehr oft ausgefallen", weiß sie, woran sie arbeiten muss. In der Startliste für die kommende Saison ist sie Achte, Liensberger Siebente und Truppe Sechste.

Truppe fuhr "die beste Weltcup-Saison", die sie bisher gehabt habe. "Und es ist wieder ein Top-Ten-Platz. Die Piste war echt gut, halt ein bisserl aufgegangen, aber nichtsdestotrotz war sie für ein Finale Weltklasse."

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