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Schladming Nightrace 2019Diese Promis kurvten auf "butterweicher Piste" zu Tal

Nach Kitzbühel ist vor Schladming - der Promireigen geht im Ennstal aber munter weiter.

Peter Stöger
Peter Stöger © Juergen Fuchs
 

Mit viel Ehrgeiz und unterschiedlichen Graden an Eleganz haben sich am Montag Prominente aus Sport, Wirtschaft und Showbusiness auf den Nightrace-Zielhang in Schladming gewagt. 15 Teams matchten sich dort zugunsten der Sporthilfe bei Sonnenschein und "butterweicher Piste", wie es Sporthilfe-Geschäftsführer Harald Bauer ausdrückte. "Für uns ist heute eindeutig der Höhepunkt des Nightrace."

Insgesamt 13.500 Euro fuhren die Teilnehmer für die Athleten ein. Gewertet wurde nach Bestzeit sowie danach, welcher Läufer bzw. welches Team der Durchschnittszeit aller Teilnehmer am nächsten kam. Die Bestzeit-Wertung der Herren endete wenig überraschend mit dem Erfolg eines Sportlers: Den ersten Platz belegte Skiprofi Dominik Hochhauser (Bestzeit mit 13,49 Sekunden), dahinter landete auf Rang zwei der zweifache Sieger des Schladminger Nightrace, Reinfried Herbst. Wehmut, dass er am Weltcup-Slalom nicht teilnehmen kann, habe er nicht. "Ich stehe seit meiner Knieoperation erst zum sechsten Mal auf Ski und bin froh, dass ich so gesund bin", betonte Herbst.

Als erster bei den Herren nach Durchschnittszeit konnte sich Entertainer Andy Lee Lang (16,79 Sekunden) ex aequo mit Martin Kröll durchsetzen. Auch er fuhr etwas schaumgebremst. "Ich hatte im November einen Bänderriss", erzählte er der APA. "Aber wenn ich mit diesen zehn Toren etwas dazu tun kann, um den österreichischen Sport zu unterstützen, bin ich dabei." Lang ist ein Stammgast in Schladming. "Ich freue mich jedes Jahr auf das Nightrace, das ist eindeutig das beste Großereignis in Österreich."

Auf dem dritten Rang landete Torhüterlegende Michael Konsel, auch für ihn ist der Besuch in Schladming ein "Must": "Ich fahre selbst gerne Ski und schaue mir, wann immer es geht, die Rennen vor Ort an." Auch ÖFB-Rekordtorschütze Toni Polster (Platz 24) ließ es sich nicht nehmen, beim Charity-Rennen zum wiederholten Male dabei zu sein. "Ich fühle mich hier einfach wohl, die Stimmung ist toll." Für ihn sei es eine Selbstverständlichkeit, die Arbeit der Sporthilfe zu unterstützen. "Der Sport hat mir so viel gegeben, da möchte ich auch etwas zurückgeben", sagte der ehemalige Fußball-Star.

Heimspiel bei den Frauen

Bei den Frauen setzten sich die Lokalmatadorinnen durch: Auf den ersten Platz nach Bestzeit-Wertung fuhr Valentina Hartweger vom Team "Schladming-Dachstein", in der Einzelwertung nach Mittelzeit setzte sich Simone Schartner vom Team "Ski Amade" durch. ORF-Moderatorin Vera Russwurm landete in der Damenwertung auf dem neunten Platz. "Das Charity-Rennen ist einfach eine Riesenhetz. Ich kenne sehr viele und schätze die familiäre Atmosphäre", betonte die 59-Jährige.

Einiges an Ehrgeiz bewiesen die beiden Haubenköche Rudi und Karl Obauer, die gemeinsam mit Sporthilfe-Geschäftsführer Bauer und Alexander Dworak den zweiten Platz in der Mannschaftswertung nach Mittelwert erreichten. Mit einer Zeit von 14,90 Sekunden fuhr Rudi Obauer auf den zwölften Platz nach Bestzeit. "Skifahren ist einfach meine Leidenschaft", schwärmte der 57-jährige. "Und anscheinend ist es bei mir wie bei einem alten Kraut, die werden mit der Zeit auch immer intensiver."

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