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Slalom in AdelbodenHirscher wieder voll auf Angriff: In Adelboden zum 67. Weltcupsieg

Dieser Marcel Hirscher ist unglaublich: Mit einem Großangriff im zweiten Lauf fuhr der Salzburger zum zweiten Sieg an diesem Wochenende, dem 67. im Weltcup in seiner Karriere. Marco Schwarz schied im zweiten Lauf aus.

Unglaublich: Marcel Hirscher siegte auch im Slalom von Adelboden
Unglaublich: Marcel Hirscher siegte auch im Slalom von Adelboden © AP
 

Da kann man einfach nur Applaudieren: Marcel Hirscher fuhr auch im Slalom vom zweiten Lauf mit einem Großangriff zum Sieg in Adelboden. Im Slalom griff der 29-Jährige nach Platz drei im ersten Lauf bei Schneefall voll an und fuhr so wieder zum Sieg, dem 67. seiner Laufbahn. Und damit sorgte er auch für einen neuen Weltrekord: Als erster Herr fuhr er in einem Weltcuport zum 16. Mal auf das Weltcup-Podest. Und auch der neunte Sieg an einem Weltcuport ist Rekord. Ganz nebenbei war es bereits der neunte Sieg in dieser Saison - im ganzen Vorjahr waren es 13 Siege.

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Wieder nicht ins Ziel kam Marco Schwarz, der wie schon in Zagreb nach Halbzeitführung ausschied. Und so kam der Franzose Clement Noel (+0,50 Sek.) sensationell auf Rang zwei, für den Norweger Henrik Kristoffersen blieb nur Platz drei.

"Ich habe im zweiten Lauf schon gesehen, dass es anders ist, dass ich mehr machen kann. Und ich war wacher und aufgeweckter", meinte Hirscher, der sich in der Früh noch beklagt hatte, dass er am Vortag nach dem Sieg im Riesentorlauf praktisch keine Zeit zum Ausruhen hatte: "In einer anderen Sportart wäre das undenkbar!" Im zweiten aber hatte er wieder die alte Frische und auch das Vermögen, den Bedingungen mit Schneefall und Regen im Ziel zu trotzen: "Wir haben hier im Slalom immer Sauwetter. Und wir sehen alle wenig. Das macht es wirklich schwer!"

Nicht schwer genug für die Konkurrenz offenbar, den schon zum dritten Mal nach 2012 und 2018 holte sich Hirscher im Berner Oberland auch das "Double" für beide Siege an diesem Wochenende. Wiewohl er auch diesmal betonte: "Das war echt hart heute. Ich wusste, dass Clement führte und dass hinter mir noch Henrik und Marco in der Form seines Lebens kommen. Ich wusste, dass ich hundert Prozent geben muss!"

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13.12. 2009: RTL in Val d'Isere

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30.01. 2010: RTL in Kranjska Gora

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12.12. 2010: Slalom in Val d'Isere

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4.12. 2011: RTL in Beaver Creek

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19.12. 2011: Slalom in Alta Badia

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05.01. 2012: Slalom in Zagreb

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18.2. 2012: RTL in Bansko

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19.2. 2012: Slalom in Bansko

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17.3. 2012: RTL in Schladming

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9.12. 2012: RTL in Val d'Isere

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18.12. 2012: Slalom in Madonna di Campiglio

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6.1. 2013: Slalom in Zagreb

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13.1. 2013: Slalom in Adelboden

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29.1. 2013: City Event in Moskau

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17.11. 2013: Slalom in Levi

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14.12. 2013: RTL in Val d'Isere

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22.12. 2013: RTL in Alta Badia

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12.1. 2014: Slalom in Adelboden

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16.3. 2014: Slalom in Lenzerheide

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26.10. 2014: RTL in Sölden

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14.12. 2014: Slalom in Are

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21.12. 2014: RTL in Alta Badia

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6.1. 2015: Slalom in Zagreb

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6.12. 2015: RTL in Beaver Creek

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12.12. 2015: RTL in Val d'Isere

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20.12. 2015: RTL in Alta Badia

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6.1. 2016: Slalom in Santa Caterina Valfurva

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23.2. 2016: City Event in Stockholm

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5.3. 2016: RTL in Kranjska Gora

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6.3. 2016: Slalom in Kranjska Gora

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13.11. 2016: Slalom in Levi

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18.12. 2016: RTL in Alta Badia

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22.1. 2017: Slalom in Kitzbühel

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29.1. 2017: RTL in Garmisch

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4.3. 2017: RTL in Kranjska Gora

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18.3. 2017: RTL in Aspen

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3.12. 2017: RTL in Beaver Creek

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10.12. 2017: Slalom in Val d'Isere

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17.12. 2017: RTL in Alta Badia

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22.12. 2017: Slalom in Madonna di Campiglio

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4.1. 2018: Slalom in Zagreb

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6.1. 2018: RTL in Adelboden

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7.1. 2018: Slalom in Adelboden

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14.1. 2018: Slalom in Wengen

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23.1. 2018: Slalom in Schladming

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28.1. 2018: RTL in Garmisch Partenkirchen

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3.3. 2018: RTL in Kranjska Gora

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4.3. 2018: Slalom in Kranjska Gora

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18.11. 2018: Slalom in Levi

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2.12.2018: Riesentorlauf in Zagreb

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16.12. 2018: RTL in Alta Badia

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17.12. 2018: Parallel-RTL in Alta Badia

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20.12.2018: Slalom in Saalbach

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6.1.2018: Slalom in Zagreb

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12.1.2019: Riesentorlauf in Adelboden

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29. 1. 2019: Slalom in Schladming

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Schwarz nahm den Ausfall zur Kenntnis. "Die Nerven waren es nicht. Ich habe oben gut angefangen, über den Übergang wollte ich wieder rausnehmen, und dann ist es schon wieder passiert gewesen", sagte der Kärntner nach dem zweiten Lauf und versuchte das Positive mitnehmen. "Das Skifahren passt. Ich lasse mich nicht drausbringen. Ich fahre morgen nach Wengen und werde die Abfahrtstrainings mitfahren und am Freitag die Kombi. Dann folgt die Vorbereitung auf den Slalom."

Die weiteren Österreicher konnten sich im zweiten Lauf nicht wesentlich verbessern: Christian Hirschbühl fiel gar um neun Plätze zurück und wurde 21. - unmittelbar vor Marc Digruber und Johannes Strolz. Manuel Feller und Michael Matt waren schon in Lauf eins ausgeschieden.

Kommentare (5)

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henry2
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Es gab natürlich seit eh und je

...solche Fragen. Seinerzeit ging einmal der Tonai, genannt der "Schwarze Blitz aus Kitz", erst 22-jährig, in Pension, ein anderes Mal war es - wenn man nun alle Disziplinen hernimmt - die Dinosauriere der 1960er-Jahre (Zimmermann, Schranz, Messner, Alfred Matt), dann kamen einmal (man möge mir verzeihen, wenn mir nicht alle einfallen) Zwilling, Klammer, Hinterseer, Heidegger, Wirnsberger, Stock, Enn, Heli Mayer, Strolz, der leider so früh von uns gegangene Nierlich, Mader, Ortlieb usw. Natürlich gab es zwischendurch auch Intervalle, in denen nicht so viel lief, aber es ging immer weiter. Und wie schon ein anderer User schrieb, gibt es vielleicht wg. Slalom den Schwarz - und Michi Matt wird wohl auch wieder kommen. RTL sicherlich dzt. etwas schwerer, aber vielleicht auch Schwarz und dann Brennsteiner...

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Sepp57
19
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Wos is,

wann der Hirscher amol in Pension geht? Wos bleibt dann von der österreichischen Mannschaft übrig?

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lombok
2
28
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naja, zB marco schwarz?????

😃

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henry2
3
10
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Noel sensationell - Ja und Nein

Vielleicht für den Nichtfachmann sensationell, aber eigentlich müsste es jemand, der diese Aussagen für eine web-site trifft und den ich für einen Experten halte, besser wissen: Dieser Franzose war zuletzt schon immer wieder in den Top Ten und beim Olympiaslalom auch vorne dabei.
Sonst sah man halt doch wieder, dass, wenn es drauf ankommt, nur einer für Österreich die Kastanien aus dem Feuer zu holen in der Lage ist, weil von den guten Nachreden hat halt leider der Marco Schwarz nix - und Matt, der in der letzten Saison mit Marcel meist die Fahnen hochgehalten hat, dürfte einmal außer Tritt sein. Fellers Devise von "no risk, no fun" ist spektakulär, er muss auch selbst wissen, was er tut, und jeder fährt doch in erster Linie für sich und nicht die Nation - so blutet halt das Herz, wenn es wieder nix wird.

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Sepp57
14
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Der Bua is guat,

der kommt in die Küche . .

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