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Slalom in KillingtonShiffrin hat im Nebel den Durchblick, Schild auf Rang zwei

Im Slalom von Killington steuert Mikaela Shiffrin auf den so heiß ersehnten Heimsieg zu: Die US-Amerikanerin behielt im Nebel von Killington im ersten Lauf den Durchblick und fuhr zur Bestzeit. Erfreulich: Bernadette Schild ist als Zweite die erste Verfolgerin.

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Mikaela Shiffrin hatte in Killington im Slalom den besten Durchblick © AP
 

Im Riesentorlauf ist er wieder nicht gelungen, der Heimsieg in Killington. Aber zum Glück hat Mikaela Shiffrin ja auch den Slalom im US-Bundesstaat Vermont. Und da ist sie jedenfalls für einen Sieg gut, es wäre der dritte in Serie. Zumindest legte die US-Amerikanerin dafür im ersten Lauf die Basis, fuhr in 52,49 Sekunden Bestzeit. Erfreulich: Mit Bernadette Schild (+0,29) ist die erste Verfolgerin vor abermals fast 20.000 Zuschauern eine Österreicherin. Der zweite Lauf beginnt um 19 Uhr.

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Shiffrin behielt im Nebel an jenem Ort, wo sie einst zur Schule ging und von ihrer Großmutter auch auf die Ski gestellt wurde, den Durchblick. "Es war nicht einfach, der Schnee ist weich, man muss aufpassen, dass man nicht hängen bleibt. Aber mir machte es Spaß, denn die Zuschauer sind ein Wahnsinn", meinte die US-Amerikanerin. Auch Schild bekannte: "Es war wirklich schwierig, weil man nichts zurückbekommt vom Schnee, keine Rückmeldung hat. Und es war nicht perfekt, aber letztlich o.k.."

Neben Schild blieben nur Petra Vlhova und Frida Hansdotter (je +0,54) sowie Anna Swenn Larsson (+0,95) unter einer Sekunde Rückstand. Zweitbeste Österreicherin: Katharina Gallhuber als Sechste;  bei der letzten  Zwischenzeit war die Niederösterreicherin noch vor Shiffrin gelegen, dann aber verlor sie nach einigen Fehlern viel Zeit und war letztlich 1,16 Sekunden zurück. "Ich war einmal zu nah beim Tor, das darf man bei solchen Verhältnissen nicht. Und dann hat es mich ausgehoben und ich hab' ein Tor statt mit der Hand mit dem Kopf genommen", sagte sie.

Überhaupt wurden die Verhältnisse mit immer dichterem Nebel, leichtem Schneeregen und auch weicher Piste nicht besser. Uns so verloren auch Katahrina Truppe (+2,40/10.) und Katharina Liensberger (+2,80/13.), die wie schon im Riesentorlauf den ersten Slalom-Lauf verhaute und oft nur knapp den Ausfall verhinderte, viel Zeit. Katharina Huber fiel mit guter Zwischenzeit aus, ebenso wie Hannah Köck. Franzsika Gritsch, Marie-Therese Sporer und Michaela Dygruber scheiterten an der Qualifikation für Lauf zwei  - obwohl dafür diesmal fünf Sekunden Rückstand gereicht hätten.

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