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Keine PrivatsphäreHirscher übt Kritik: "Eigentlich ist das ein Wahnsinn"

Ski-Superstar Marcel Hirscher betonte bei einem Medientermin seines Ausrüsters, dass sich seine Prioritäten verschoben haben. Der Salzburger äußerte auch Kritik.

SKI ALPIN: MEDIENTAG ATOMIC 2018:  HIRSCHER (AUT)
© APA/BARBARA GINDL
 

Sport ist nicht mehr alles im Leben von Marcel Hirscher. Das hat der siebenfache Ski-Weltcupgesamtsieger beim Medientag seines Ausrüsters Atomic betont. "Mein ganzes Leben war immer der Sport die absolute Nummer eins, das Privatleben dem Sport untergeordnet. Jetzt wird sich das ändern", sagte der Salzburger am Atomic-Firmensitz in Altenmarkt.

Hirscher war vergangenen Winter in Südkorea Doppel-Olympiasieger geworden, hatte zum siebenten Mal in Folge den Gesamtweltcup gewonnen und lange über ein Karriere-Ende nachgedacht. Im Sommer hatte er dann geheiratet und die Fortsetzung seiner Laufbahn verkündet. Vor kurzem ist er auch Vater geworden.

Voraussichtlich wird der Sieger von 58 Weltcuprennen kommenden Winter auch deshalb ein abgespecktes Programm abspulen. "Es könnte so aussehen, wenn ich gerade woanders gebraucht werde, dass ich nicht zu dem Skirennen fahre, weil es was Wichtigeres gibt. Viele, viele, viele haben mir bestätigt, dass das in anderen Berufen ähnlich ist", sagte Hirscher. Von Atomic-Rennchef Christian Höflehner erhielt er ein Paar Kinder-Ski mit der Aufschrift: "Mein Vater ist schneller als deiner."

"Ich habe alles probiert"

In seiner Situation die Privatsphäre zu wahren, sei schwierig bis manchmal unmöglich, gestand Hirscher. "Ich habe alles probiert, damit ich für einige Tage Ruhe habe. Keine 48 Stunden später stand es in der Zeitung. Eigentlich ist das ein Wahnsinn", bezog sich Hirscher auf die in einigen Tageszeitungen publizierte Geburt seines Sohnes. "Ich hab versucht, das Beste draus zu machen."

Kommentare (13)

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zyni
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Wäre er lieber Schilehrer

und hätte nur 2.000 € pro Monat zur Verfügung? Eventuell empfinden sich er und seine Frau wichtiger als sie tatsächlich sind.
Seine Frau scheint eine Selbstdarstellerin zu sein.

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AndiK
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Geh bitte,

die werdende Mama verbreitet Bauchi - Fotos wo es nur geht und dann jammern wegen Privatsphäre.
Gaaanz schwach Marcel.

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walter5657
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5
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Aber die Kohle

kassieren, tu ma schon gern, gell???

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nuramrande
2
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Kurzsichtig

Leider etwas zu kurzsichtig diese Ansicht. Nur weil jemand ein guter und berühmter Sportler ist, heißt das noch lange nicht, dass er keinen Anspruch auf Privatsphäre hat. Und zwar unabhängig davon, ob er sich durch das Aufhören oder Beenden der Werbeverträge diese sofort holen könnte. Ich habe das Gefühl, dass sehr viele Poster zumindest ein bisschen neidisch und dadurch gleichzeitig schadenfroh sind. Dafür, dass er so viel Geld und Aufmerksamkeit verdient, soll er ruhig leiden. Freuen wir uns doch mit ihm über seine Erfolge und gönnen ihm ein wenig mehr Privatsphäre.

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buko
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Hirscher

Braucht nur aufzuhören,,die Werbungen weg und kein Mensch interresiert sich mehr um ihn,verdient Millionen und regt sich um seine Privatsphäre auf

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SeCCi
9
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zjo

wer A sagt muss auch B sagen.

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büffel
3
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@SeCCi

Dein Kommentar trifft die Sache auf den Punkt.

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Quagga
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Wieso?

Wozu hat er A gesagt?

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plolin
10
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Warum fährt er dann weiter?

Es zwingt ihn doch keiner dazu. Und wenn ich ständig Fotos von der Schwangerschaft seiner Frau präsentiert bekomme, darf man sich auch nicht wundern, wenn über die Geburt geschrieben wird.

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carpe diem
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Es ist Teil des Jobs.

Wenn er nicht mehr Schi fährt- was ja grundsätzlich möglich wäre - würde er genug Privatsphäre haben. Das sieht man gut bei Familie Raich. Und wenn man bereits alles gewonnen und erreicht hat, wäre ein Rücktritt ja auch möglich.

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Bipo1505
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Und wenn er

zurück tritt, wird Österreich nichts mehr gewinnen und alle jammern weiter..

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Trainer 100000
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Neider und Raunzer

Dieser Mann gehört eigentlich nur bewundert ihr Neider !!!

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carpe diem
1
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Neid?

Ich vergönne ihm Ruhm, Ehre, Geld usw. von Herzen. Ein Jahrhundertsportler. Sein Job ist es trotzdem.

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