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Auftakt in SöldenDas ist heuer neu im Weltcup

Heute starten die alpinen Skifahrer mit dem Weltcup in Sölden. In dieser Saison gibt es für Fans und Athleten einige Neuerungen.

Lara Gut feierte 2016 den Sieg in Sölden und heuer ein Comeback
Lara Gut feierte 2016 den Sieg in Sölden und heuer ein Comeback © AP
 

Seit 1993 und seit 2000 permanent beginnt der Alpine Ski-Weltcup traditionell im Oktober in Sölden. So startet auch die 52. Weltcup-Saison heute auf dem Rettenbach-Gletscher. Einiges ist neu oder bemerkenswert im Olympia-Winter 2017/18. Hier die wichtigsten Änderungen:

  • Die Herren kehren mit einer Abfahrt und einer Alpinen Kombination nach Bormio zurück. Nach drei Jahren (Ersatzort war das benachbarte Santa Caterina) ist die spektakuläre Stelvio-Piste in Norditalien dank großer Investitionen in die Schneeproduktion damit wieder Schauplatz von Herren-Weltcuprennen.

  • Am 1. Jänner 2018 findet in der norwegischen Hauptstadt Oslo erstmals ein City Event statt. Die 16 besten Damen und Herren bestreiten ihr Parallelrennen im Auslauf der Holmenkollen-Schanze. Der bereits etablierte City Event in Stockholm geht am 30. Jänner in Szene.

  • Die Nationenquote bei City Events soll fallen. Damit folgt beim Ausfall eines Teilnehmers nicht mehr automatisch ein Läufer aus der gleichen Nation nach, sondern der nächste in der Slalom-Weltrangliste. Die Komitees sind sich über diesen Schritt einig, eine Absegnung der Änderung durch den FIS-Vorstand Anfang November gilt als sicher.
  • Die Herren fahren ab diesem Winter im Riesentorlauf mit kürzeren Ski (Minimumlänge 1,93 m), deren Radius zudem von 35 auf 30 Meter reduziert wurde. Damit wurde die unter viel Kritik vor fünf Jahren oktroyierte Radius-Erweiterung wieder etwas zurückgenommen. Weil die Ski nun - vorausgesetzt die Torabstände bleiben gleich - wieder etwas leichter um die Kurve zu bringen sind, hofft man auf die vermehrte Teilnahme von Speed-Fahrern und weniger Rückenbeschwerden bei den Läufern.

  • Bei den Herren werden die Kurssetzer in Super-G, Riesentorlauf und Slalom nun erst fünf Tage vor jedem Rennen ausgelost und nicht (wie weiterhin bei den Damen) schon vor der Saison. Das soll für mehr Fairness sorgen, weil es z.B. für die Fahrer aus dem Land des jeweiligen Kurssetzers nicht mehr so leicht möglich ist, spezielle Tor-Kombinationen schon lange vor dem Rennen zu üben.

  • Der Team-Bewerb hat sich so gut etabliert, dass er nach der Einführung bei Weltmeisterschaften (2005) im Februar 2018 erstmals auch bei Olympischen Spielen in Südkorea ausgetragen wird. In Pyeongchang wird er am 24. Februar (Samstag) der letzte Alpinbewerb sein.

  • Bei den Damen findet am 20. Dezember in Courchevel auch ein Parallelslalom statt. Nach einer Qualifikation kämpfen 32 Damen am Abend im Dual-Format um den Sieg und Weltcuppunkte. Alle City-Events und Parallelslaloms zählen zum Slalom-Weltcup.

  • Anfang Februar geht in Garmisch-Partenkirchen eine Damen-Abfahrt in zwei Durchgängen in Szene.
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