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BeachvolleyballAuf Österreich warten noch 15 Hürden bis zum Olympiaticket

Nach Aufstieg beim Turnier in Baden müssen sich Österreichs Beachvolleyball-Teams beim Continental Cup in Den Haag gegen 15 Nationen durchsetzen.

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Katharina Schützenhöfer, Martin Plessl und Lena Plesiutschnig (von links)
Katharina Schützenhöfer, Martin Plessl und Lena Plesiutschnig (von links) © GEPA pictures
 

Der Traum von den Olympischen Spielen ist für Österreichs Beachvolleyballer weiter intakt. Sowohl die rot-weiß-roten Damen als auch Herren haben sich in Baden für das Finalturnier des Continental Cups in Den Haag (NED), das vom 23. bis 26. Juni ausgetragen wird, qualifiziert. Die Hartbergerin Katharina Schützenhöfer und die Grazerin Lena Plesiutschnig kamen mit Nadine und Teresa Strauss auf Platz zwei bei den Damen. Der Südoststeirer Philipp Waller (mit Robin Seidl) und der Grazer Moritz Pristauz (mit Martin Ermacora) erreichten bei den Herren für Österreich Platz vier.

Ein besseres Abschneiden der rot-weiß-roten Männer verhinderte eine Verletzung von Ermacora. Der Tiroler zog sich einen Seitenbandeinriss im Sprunggelenk zu, weshalb Waller/Seidl ab dem Halbfinale des Nationenbewerbs auf sich allein gestellt waren. Waller zeigte eine starke Vorstellung über das gesamte Turnier. Im Hinblick auf das Finalturnier könnte das ein bitterer Ausfall werden, ist Ermacora doch Österreichs einziger Beachvolleyballer, der bei der Höhe seines Blocks auf internationalem Topniveau mithalten kann. Knapp verpassten Schützenhöfer/Plesiutschnig und Strauss/Strauss den Sieg. Die Steirerinnen unterlagen erst im Finale Deutschland im Golden Match nach drei umkämpften Sätzen.

Beim Finalturnier in den Niederlanden geht es sowohl bei den Damen als auch bei den Herren um jeweils ein Ticket für die Olympischen Spiele 2021. Jeweils 16 Nationen werden in Den Haag mit dabei sein. Sollte eine Nation bis dahin über die Weltrangliste das maximale Kontingent von zwei Teams für die Sommerspiele in Tokio stellen, fällt dieses Land automatisch aus dem Continental Cup heraus und wird durch ein nachrückendes ersetzt. „Unsere Chancen sind bei beiden Geschlechtern absolut gut, weil wir alle Teams, die in Den Haag dabei sein werden, schlagen können. Da sind keine übermächtigen Gegner dabei. Die Kunst wird es sein, mehrere in einem Turnier zu schlagen. Aber auch die anderen müssen uns erst einmal besiegen“, sagt Damen-Headcoach Martin Plessl.

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