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NBA News: Holen die Los Angeles Lakers nun auch noch Chris Paul? "Valides Szenario"

Bei den Los Angeles Lakers richtet sich nach dem Gewinn der 2020er Meisterschaft der Fokus bereits wieder auf den Gewinn der nächsten.

© getty
 

In einem Bericht des Bleacher Report bringt ein anonymer Front Office-Mitarbeiter eines Teams aus der Eastern Conference einen alten Freund von LeBron James ins Spiel: "Chris Paul würde es lieben, wieder nach Los Angeles zu ziehen. Ich weiß, dass dadurch ein Traum für ihn wahr würde", wird er zitiert. "Ich weiß, dass LeBron ihn mag und ihm vertraut und er würde sehr gut passen."

Letzteres ist wohl unbestritten. Die Lakers könnten in der Offseason Point Guard Rajon Rondo verlieren, der aus seinem Vertrag aussteigt, mit Paul käme ein weiterer All-Star, der Scoring und vor allem Playmaking liefern würde. Allerdings sorgt der üppige Vertrag des 35-Jährigen dafür, dass ein Trade für ihn äußerst kompliziert aussehen würde.

Paul stehen über die kommenden beiden Jahre noch 85,6 Millionen Dollar zu. Um sein Gehalt für 20/21 ansatzweise auszugleichen, müssten die Lakers fünf Spieler wegschicken, von denen zwei auch noch ihre Optionen ziehen müssten: Kyle Kuzma, Quinn Cook, Danny Green, Avery Bradley und JaVale McGee.

Dazu müssten sie ihren Pick im Draft ziehen, unter Vertrag nehmen und 30 Tage warten - erst dann könnten sie auch diesen Vertrag bewegen, um ein Gesamtvolumen von etwa 33 Millionen Dollar zu erreichen. Es ist also nicht unmöglich, aber sehr unwahrscheinlich, zumal auch nicht klar ist, was genau OKC für Paul eigentlich haben möchte.

Chris Paul könnte auch bei OKC bleiben

Der Executive sieht das optimistischer: "Es ist ein No-Brainer, einen dritten Scorer wie Chris zu bekommen. Es ist ein wirklich valides Szenario. Wird es passieren? Das weiß ich nicht, aber wenn ich die Lakers oder LeBron bin, dann versuche ich es. Vielleicht bekommen sie sogar einen Pick zurück von den Thunder."

Paul hatte kürzlich betont, dass er sich auch einen Verbleib in OKC vorstellen könnte. Die Thunder wiederum stehen an einem Scheideweg und könnten endgültig den Neuaufbau einleiten. Unter anderem wurde bereits den New York Knicks und den Milwaukee Bucks Interesse am Point God nachgesagt.

Paul wäre im Jahr 2011 schon einmal beinahe bei den Lakers gelandet. Damals spielte er noch für die Pelicans, die sich auf einen Trade mit Los Angeles einigten, allerdings legte der damalige NBA-Commissioner David Stern ein kontroverses Veto ein. Später landete Paul stattdessen beim Stadtrivalen L.A. Clippers.

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