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Ex-Schalke-Trainer Michael Boris im Interview: "Ich weiß, was unsere Waschfrau gestern gekocht hat"

Budapest-Coach Boris fragte einst Magath nach einem Praktikum auf Schalke und erhielt es prompt. Zudem erklärt er, wie er auf einmal Ungarns U21-Trainer wurde, warum er es nur ein halbes Jahr in Japan ausgehalten hat und wie er Magath wahrnahm.

© imago images / Rene Traut
 

Im Interview mit SPOX und Goal blickt Boris auf seine Zeit bei Schalke zurück, spricht über die Trainingsmethoden von Magath und schwärmt von den damaligen Stars, mit denen er täglich Kontakt hatte.

Außerdem erklärt er, wie es ihm als Trainer der ungarischen U21 gelang, den damaligen Europameister Deutschland zu schlagen, inwiefern das Leben in Japan ein Kulturschock war und mit welchen Eigenschaften er sich in Ungarn von anderen Trainern unterscheidet.

Herr Boris, seit Sommer 2019 sind Sie nach einem kurzen Japan-Intermezzo zurück in Ungarn und übernahmen den gerade in die 2. Liga abgestiegenen Traditionsklub MTK Budapest. Wieso erneut Ungarn?

Boris: Ich hatte die Entwicklung im Land stets verfolgt und immer noch gute Kontakte aus meiner Zeit beim Verband. Als der Abstieg von MTK feststand, wurde ich kontaktiert. Damals war ich gerade Co-Trainer bei Tokyo Verdi. Doch das Angebot war so interessant, dass ich zu einem Gespräch mit dem Inhaber von Japan aus nach Budapest geflogen bin. Schließlich habe ich innerhalb von einer Woche meine Sachen in Tokio gepackt, habe den Verein informiert und in Budapest losgelegt.

Und das sehr erfolgreich: Bereits in Ihrer ersten Saison gelang der Wiederaufstieg. Ihre Mannschaft pflegt einen sehr aktiven Spielstil, der in den sozialen Medien in Ungarn mit dem Hashtag #huntingtime gefeiert wird. Erklären Sie!

Boris: Ich bin einfach begeistert vom aktiven Fußball. Man hat zwar nicht immer den Ball, will ihn aber schnell wiederhaben. Es ist doch beeindruckend, wie in Leipzig unter Julian Nagelsmann oder bei Jürgen Klopp in Liverpool gegen den Ball gearbeitet wird. Eine solche Herangehensweise ist in Ungarn nicht so häufig der Fall. Für mich war es in den Gesprächen mit dem Verein super zu hören, dass unser Inhaber meine Idee vom Fußball unterstützt. Ich konnte ihm natürlich nicht sagen, wie erfolgreich sie sein wird, aber meine Vorstellungen klar herüberbringen. Zudem arbeite ich gerne mit jungen Spielern, so dass das Gesamtpaket für mich von Beginn an sehr überzeugend war.

Boris über MTK-Spielstil: "... dann ist die Jagd eröffnet"

Und diese jungen Spieler jagen nun nach jedem Ball?

Boris: Genau. (lacht) Ich wollte einfach nicht wie jeder sagen, dass wir pressen oder gegenpressen, sondern dass wir jagen. Diese Begrifflichkeit hat sich dann immer mehr verselbständigt, weil sie die Mannschaft so schnell so gut verinnerlicht hat. Die Spieler laufen viel und sind auch im Training extrem belastbar. Wir haben einen Schriftzug mit diesem Tenor an der letzten Tür, bevor es ins Stadion hinausgeht - ab dann ist die Jagd eröffnet.

Lassen sich denn viele ungarische Teams wirklich jagen oder stehen die eher tief?

Boris: Guter Punkt, denn viele stehen enorm tief. Man muss daher auch Ballbesitzfußball beherrschen. Wir haben am 1. Spieltag gegen den amtierenden Meister Ferencvaros ein 1:1 erreicht. Das ist für uns als jüngste Mannschaft der Liga hervorragend. Gegen den Rekordmeister war die Jagd-Taktik prädestiniert, denn als Aufsteiger dort auf Ballbesitz zu gehen, wäre vermessen und nicht machbar. Wir sind hoch angelaufen und haben gute Ballgewinne erzielt, das war schon toll.

Sie scheinen sich der Aufgabe in Ungarn sehr verschrieben zu haben. Sie haben vom ersten Tag an begonnen, die Sprache zu lernen und wohnen auch in unmittelbarer Nähe des MTK-Vereinsgeländes. War dies vielleicht auch ein Lerneffekt aus der Zeit in Japan?

Boris: Es hat auch etwas mit Respekt zu tun, aber in Japan war es in der Tat ein großes Problem, dass ich mich ohne Übersetzer nicht mit den Spielern unterhalten konnte. Dann Emotionen zu transportieren und jemanden zu motivieren, ist nur schwer möglich. Ungarisch ist eine unfassbar schwere Sprache. Ich versuche, die richtigen Wörter aneinanderzureihen und kommuniziere während der Spiele und des Trainings mit den typischen Fußballbegriffen. Zur Not kann ich auch ins Englische ausweichen. Aber mir war schon bei der Nationalmannschaft klar: Wenn die nicht verstehen, was ich möchte, dann wird das nicht funktionieren, weil du einfach Außenseiter bist und bleibst. Für mich gehört das Erlernen der Sprache daher einfach dazu, denn so komme ich näher zur Stadt und zum Land - und umgekehrt genauso. Mit unserer Waschfrau unterhalte ich mich jeden Tag und weiß, was sie gestern gekocht hat. Das ist ja schon einmal etwas.

Am 2. Spieltag wurde Pokalsieger Honved besiegt, nach einem sehr ordentlichen Start wurden Sie als "Trainer des Monats August" in Ungarn ausgezeichnet. Wie blicken Sie in die Zukunft: Sehen Sie sich da weiterhin in der Rolle des Talenteentwicklers?

Boris: Wir haben hier eine sehr gute Akademie, viele Spieler sind Jugend-Nationalspieler. Der Verein will dieses Faustpfand nutzen, um sie weiterzuentwickeln, in den eigenen Reihen zu behalten oder mit ihnen Einnahmen zu generieren. Das ist ja auch nicht verwerflich, denn die Plätze im Profikader sind begrenzt und was sollen wir sonst mit ihnen machen, wenn sie gut genug sind, um für uns zu spielen? Ich habe hier noch einen Vertrag über drei Jahre. Wenn ich meine Spieler voranbringen kann und sie mit mir älter werden, sind sie auch irgendwann gestandene Akteure. Nächstes Jahr wollen wir unseren Kader dann idealerweise punktuell um zwei oder drei erfahrenere Spieler ergänzen und nicht mehr nur um den Klassenerhalt mitspielen, sondern ein bisschen mehr erreichen.

© GEPA

Boris über Trainerarmt bei Ungarns U21: "Bevor du nichts zu tun hast ..."

Sie haben Ihren Vertrag kurz vor der Saison verlängert. Würde es Sie auch reizen, mittelfristig wieder als Trainer in Deutschland zu arbeiten?

Boris: Ich fühle mich in Ungarn sehr wohl, erfahre hier eine hohe Wertschätzung und kann mir durchaus vorstellen, hier längerfristig zu bleiben. Natürlich bleiben das deutschsprachige Ausland und Deutschland mittelfristig für mich interessant. Da mir inzwischen der Schritt in den Profifußball gelungen ist, ist es mir jedoch wichtig, unabhängig vom Land in diesem Bereich bleiben.

2016 haben Sie Ihre ersten beruflichen Schritte in Ungarn gemacht und wurden nach Stationen in Lotte und beim KFC Uerdingen Trainer der ungarischen U19-Nationalmannschaft. Wie kam es zu diesem doch auch ungewöhnlichen Schritt?

Boris: Der damalige Leiter der DFB-Trainerausbildung Frank Wormuth fragte mich, ob ich mir vorstellen kann, im Ausland zu arbeiten. Und ich konnte. Bernd Storck war Ungarns Nationaltrainer und suchte einen Coach für die U19. Ich habe die Mannschaft dann im März 2017 in die Eliterunde, die Qualifikationsrunde für die U19-EM, geführt.

Zu diesem Zeitpunkt waren Sie auch schon ungarischer U21-Trainer. Dieses Amt übten Sie ab Januar 2017 aus.

Boris: Richtig. Ich habe die U19 nur noch im März für dieses eine Turnier betreut. In Ungarn wird gerne improvisiert. Wenn ein Co-Trainer für die U15 benötigt wurde, hat das auch mal der U19-Chefcoach für ein paar Tage gemacht. Es sind ja insgesamt recht wenige Lehrgänge und Trainingseinheiten pro Mannschaft. Bei der U21 stand damals ein EM-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein vor der Tür, doch es gab keinen Cheftrainer. Dann hieß es zu mir: Bevor du nichts zu tun hast, kannst du auch noch die U21 machen. Wir haben das Spiel dann 4:0 gewonnen und so nahmen die Dinge eben ihren Lauf. (lacht)

Ihre Arbeit als U21-Trainer nahm man in Deutschland kurz wahr, als Sie mit Ungarn ein Testspiel gegen den amtierenden Europameister gewannen, der unter anderem mit Luca Waldschmidt, Lukas Klostermann, Thilo Kehrer, Alexander Nübel und Jonathan Tah prominent besetzt antrat.

Boris: Wir waren an diesem Tag einfach besser. Wir sind in einer guten Verfassung angereist, haben ein wenig über unseren Möglichkeiten gespielt und plötzlich gewinnt man 2:1. Man muss allerdings auch wissen: Die 1. Liga Ungarns ist mit der 2. Liga in Deutschland durchaus vergleichbar. Wenn also ein Spieler in jungem Alter schon 100 Erstligaspiele auf dem Buckel hat, spricht das für Qualität.

Nach zweieinhalb Jahren beim Verband wechselten Sie im Januar 2019 plötzlich als Co-Trainer zu Tokyo Verdy in die zweite japanische Liga. Weshalb?

Boris: Die Verträge von National- sind nicht wie die von Vereinstrainern von Sommer bis Sommer datiert, sondern gehen nach Altersklassen und damit nach Kalenderjahren. Mein Vertrag lief daher Ende 2018 aus und ich stellte mir die Frage, wie es für mich weitergehen soll. Ich wollte unbedingt nahtlos weiter arbeiten und nicht darauf warten, dass irgendwo ein Kollege entlassen wird. Und dann gibt es mit Nordamerika und Asien eigentlich nur zwei Regionen, die in Frage kommen, da dort die Ligen im Januar beginnen. Schließlich erhielt ich diese Anfrage aus Japan.

Michael Boris: Seine Karrierestationen als Trainer

Verein Jahr
Kickers Emden (Co-Trainer) 2004-2007
VfB Homburg 2007-2008
TSV Germania Windeck 2008-2010
FC Schalke 04 II 2010-2011
Sportfreunde Siegen 2011-2014
Sportfreunde Lotte 2014
Sportfreunde Siegen 2014-2015
KFC Uerdingen 05 2015-2016
Ungarn U19 2016-2017
Ungarn U21 2016-2019
Tokyo Verdy (Co-Trainer) 2019
MTK Budapest seit 2019

Kam das aus dem Nichts oder haben Sie sich auch proaktiv in diesen Breitengraden umgeschaut?

Boris: Es gibt ja genug Plattformen wie footballjobs.com und wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, im Internet recherchiert und bereit ist, eine Herausforderung im Ausland anzunehmen, findet sich auch ein Cheftrainer-Posten auf Tahiti. Der Kontakt mit Japan bestand schon über Monate: Auswahlverfahren, Treffen, meine Idee vom Fußball vorstellen - das war keine spontane Geschichte.

Letztlich waren Sie dort nur ein halbes Jahr. Wie war's denn?

Boris: Tokyo Verdy ist der Traditionsklub in Japan und genießt eine hohe Aufmerksamkeit. Und ich war natürlich der, der anders aussieht als alle anderen. Ich habe 15 Kilometer außerhalb von Tokio gelebt und wenn ich da in ein Einkaufszentrum gegangen bin, waren da 2000 Japaner und ich stand mit meinen 1,86 Meter irgendwo dazwischen. (lacht) Die Leute sind insgesamt viel ruhiger und bescheidener. Alleine wie man dort an vermeintlich hektischen und überlaufenen Orten in einer Reihe steht, das ist richtig strukturiert.

Boris: Japan? "Schwierig als Kerl aus dem Ruhrgebiet"

Wie sah es in fußballerischer Hinsicht aus?

Boris: Die Japaner trainieren unfassbar viel und lang, eine Trainingseinheit unter zwei Stunden ist quasi nicht möglich. Alle Spieler sind wieselflink und machen jederzeit ihren Job. Wenn es heißt, drei Stunden vor dem Training ist Treffpunkt, dann sind alle pünktlich dort und niemand fragt nach den Gründen. In vielen Fällen haben die Spieler Größennachteile, aber die technischen und taktischen Grundlagen sind wirklich top.

Wieso war ein langfristiger Verbleib für Sie nicht denkbar?

Boris: Der Vertrag war auf ein Jahr ausgelegt. Nach vier, fünf Monaten bin ich aber zu der Erkenntnis gekommen, dass das alles zu weit von meiner eigentlichen Lebensrealität entfernt ist, zu weit weg von Europa, auch aufgrund der Zeitverschiebung von acht Stunden. Deshalb habe ich entschieden, eine Veränderung anzustreben, falls sich etwas Interessantes ergeben sollte. Ich bin zwar keiner, der ständig sein Zuhause braucht, aber das Leben in Japan ist schon anders. In einer solchen Kultur als Kerl aus dem Ruhrgebiet Fuß zu fassen, ist wirklich schwierig, denn auf soziale Kontakte außerhalb der Familie wird bei den Einheimischen wenig Wert gelegt.

Apropos Ruhrgebiet: Als Sie e rstmals als Trainer auf der großen Bühne in Erscheinung traten, stand am 1. August 2009 mit Germania Windeck das DFB-Pokalspiel gegen den FC Schalke 04 an. Wie erinnern Sie sich an diese Partie, die mit 0:4 verloren ging?

Michael Boris: Es war mein bis dahin größtes Spiel als Trainer. Da herrschte eine riesige Medienpräsenz, auch weil die Partie live übertragen wurde. Wir mussten deshalb nach Köln ins Rhein-Energie-Stadion umziehen. All diese Rahmenbedingungen waren für einen Verein wie Windeck eigentlich komplett unvorstellbar.

Bereits vor dem Spiel haben Sie Schalke-Trainer Felix Magath vor laufender Kamera um ein Praktikum bei S04 gebeten. Ein spontaner Einfall?

Boris : Ja. Felix Magath stand neben mir am Pult am Spielfeldrand und dann kam direkt die Frage, ob ich denn irgendetwas von ihm wissen möchte, da ich ja nicht jeden Tag neben einem solch prominenten Trainer stehen würde. Also habe ich ihn einfach nach einem Praktikum gefragt. Ab dem darauffolgenden Dienstag hat er das auch tatsächlich ermöglicht.

FC Schalke 04: "Irgendwann war ich als Montags-Praktikant bekannt"

Wie ging es dann weiter?

Boris: In Windeck war montags in der Regel trainingsfrei, auf Schalke nicht. Das Praktikum war zunächst auf zwei Wochen angesetzt, wurde dann aber auf sechs Monate verlängert. Ich habe regelmäßig nachgefragt, ob ich wiederkommen darf. (lacht) Irgendwann war ich dann als der Montags-Praktikant bekannt. Manuel Neuer, Ivan Rakitic, Kevin Kuranyi, Marcelo Bordon - auf einmal bin ich als Oberligatrainer gemeinsam mit so namhaften Spielern von der Kabine mit dem Fahrstuhl zum Trainingsplatz gefahren. Als dann die zweite Mannschaft schlecht stand, erhielt ich das Angebot, sie ab dem 1. Januar 2010 zu trainieren und habe daraufhin einen Vertrag über eineinhalb Jahre als U23-Trainer unterschrieben.

Wie sah Ihr Austausch mit Magath aus?

Boris: Ich habe mich viel mit seinen Co-Trainern, vor allem mit Bernd Hollerbach und dem Torwarttrainer ausgetauscht, mit ihm weniger. Felix hatte unfassbar viel zu tun. Von Konditionstrainer Werner Leuthard konnte ich sehr viel lernen. Auch nach Beginn meiner Arbeit mit der U23 bestand noch ein regelmäßiger Austausch mit den Profis - auch hier vor allem über Bernd Hollerbach, der stets wissen wollte, was im Nachwuchs passierte.

Wie haben Sie einen ausgewiesenen Disziplinfanatiker wie Magath erlebt?

Boris: Ich glaube, dass jeder Trainer einen Fokus auf Disziplin legt - ob er Magath heißt oder nicht. Schalke ist damals Vizemeister geworden, was für ihn spricht. Die Mannschaft hat möglicherweise sogar überperformed.

Ist Magaths Ruf in der Öffentlichkeit, wo er gerne als Schleifer dargestellt wird, der eigens einen sogenannten Konditionshügel am Trainingsgelände errichten lässt, also irreführend?

Boris: Welcher Trainer legt keinen Wert auf Kondition? Das gilt bei Vereinen aller Ligen in Deutschland genauso wie jetzt bei meinem Job in Ungarn. Unterhält man sich mit Athletiktrainern, sind weder Medizinbälle noch Treppen- und Bergläufe oder Hürdensprünge etwas Ungewohntes. Dass solche Dinge immer in einem besonderen Maß mit Magath in Verbindung gebracht werden, stört mich insofern, dass es sich dann immer so anhört: Felix Magath lässt keinen Fußball spielen, noch nicht einmal im Training. Das ist aber einfach nicht richtig.

imago images / Martin Hoffmann © GEPA

Ihre Zeit auf Schalke endete im Sommer 2011, anschließend trainierten Sie für drei Jahre die Sportfreunde Siegen. Gab es bei S04 keine Möglichkeit, in der Hierarchie aufzusteigen - beispielsweise als Co-Trainer des Bundesligateams?

Boris: Nein. Mein Vertrag wurde nicht verlängert, weil mir damals die Ausbildung zum Fußballlehrer gefehlt hat. Das war schade, hat aber auch immer etwas mit dem Lizenzierungsverfahren und der konkreten Situation zu tun. In Siegen heuerte ich zunächst eine Liga tiefer an, doch bei einem weiteren Traditionsverein. Dort haben wir sofort den Aufstieg geschafft, so dass ich recht schnell gegen meine alte Mannschaft spielen konnte. Die Fußballlehrer-Lizenz habe ich dann 2014 erworben.

Zu Ihrer Zeit war Schalke Dauergast im internationalen Wettbewerb. In den beiden vergangenen Spielzeiten reichte es nur zu den Plätzen 12 und 14, zudem ist die finanzielle Situation des Klubs bedrohlich. Wie blicken Sie heute auf Ihren Ex-Klub?

Boris : Ich bin inzwischen zu weit weg, um mir ein Urteil erlauben zu können. Generell sollte man jedoch Testspielergebnisse in der Vorbereitung nicht überbewerten, sie hängen auch immer vom Trainingsstand ab. Gerade auf Schalke ist der Fan da schneller enttäuscht als der Trainer.

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