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SegelnÖsterreichs Olympiahoffnung schwer verletzt

Thomas Zajac, Bronzemedaillengewinner von Rio 2016, zog sich bei den Pre-Olympics von Enoshima einen Innenbandeinriss zu.

Thomas Zajac und Barbara Matz © OSV
 

Die Pre Olympics im Olympia-Revier von Enoshima begannen für den Österreichischen Segelverband am Samstag mit einer Hiobsbotschaft. Nacra 17-Steuermann Thomas Zajac erlitt in der ersten Wettfahrt einen Innenbandeinriss und muss die Regatta frühzeitig beenden. Der 33-jährige Wiener versuchte einer hohen Welle mit einer radikalen Lenkbewegung auszuweichen, durch dieses Manöver wurde seine Vorschoterin Barbara Matz auf das linke Knie ihres Steuermanns geschleudert.

"Ich bin sofort nach vorne geflogen. Tom hat laut aufgeschrien, dann ist er unter Schmerzen ins Ziel gefahren", erzählte die Burgenländerin. Der Olympia-Bronzemedaillengewinner von Rio biss für die weiteren zwei Rennen auf die Zähne und wurde im Anschluss sofort zu Untersuchungen ins Spital gebracht.

Kein Kreuzbandriss

Bei der rasch durchgeführten Magnetresonanztomographie wurde ein Innenbandeinriss diagnostiziert, eine Verletzung des Kreuzbandes oder vom Meniskus konnte ausgeschlossen werden. Damit sind die Pre Olympics für Zajac/Matz frühzeitig beendet.

"Es ist immer schwierig eine Verletzung während den Wettfahrten einzuschätzen. Ich habe noch nie etwas Ernsthaftes mit dem Knie gehabt. In der letzten Wettfahrt haben wir uns überschlagen, weil ich nicht mehr in die Fußschlaufe gekommen bin, ich konnte das Knie nicht mehr anspannen. Es ist sehr schade, dass wir das Testevent nicht fertig segeln können. Wir wollen hier jeden Tag nutzen, durch diese Zwangspause geht wichtige Zeit verloren. Auf der anderen Seite hätte mehr passieren können, zum Glück ist das Innenband nicht komplett durchgerissen. Ein Start beim Weltcup steht in den Sternen, wir werden in den nächsten Tagen entscheiden, wie wir weitermachen," sagte der enttäuschte Zajac.

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