Tennis in KitzbühelFür Erler war im Achtelfinale Endstation

Mit Alexander Erler hat sich der letzte Österreicher in der Gamsstadt verabschiedet. Auch der Roberto Bautista Agut ist bereits draußen.

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TENNIS GENERALI OPEN IN KITZBUeHEL: ERLER (AUT)
Alexander Erler © APA/BARBARA GINDL
 

Beim Tennis Generali Open in Kitzbühel ist am Mittwoch der letzte Österreicher im Einzel im Achtelfinale ausgeschieden. Lokalmatador Alexander Erler, der noch am Vortag mit seinem Sieg gegen Carlos Alcaraz aus Spanien überrascht hatte, zog im Duell mit dem Schweden Mikael Ymer mit 2:6,3:6 den Kürzeren. Ymer darf nun im Viertelfinale auf ein Match mit dem topgesetzten Norweger Casper Ruud hoffen. Die Segel streichen mussten auch Roberto Bautista Agut und Albert Ramos-Vinolas.

Publikumsfavorit Erler startete mit einigen Problemen ins Match. Das erste Service ließ ihn häufig im Stich, wodurch der Kufsteiner in jedem Aufschlagspiel kämpfen musste. Bis zum Stand von 2:3 aus Erlers Sicht ging das gut, seinen fünften Breakball nützte Ymer aber zur 4:2-Führung. Dem Schweden gelang es gut, Erlers Vorhand zu entschärfen. Der Tiroler wiederum nutzte seine Breakchancen nicht und gab sein Service auch zum 2:5, sodass Ymer nach 42 Minuten Satz eins mit 6:2 für sich entscheiden konnte.

Beide Spieler fehlerhaft

Im zweiten Durchgang erwischte Erler den besseren Start und schaffte mit viel Unterstützung Ymers - der Schwede verzeichnete beim Service gleich drei Doppelfehler - ein Break zum 1:0. Die Qualität im Match baute aber ab, beide Spieler zeigten sich fehlerhaft. Ymer gelang jedoch bei einsetzendem Nieselregen das Rebreak zum 2:2, auch Erler unterliefen in diesem Game zwei entscheidende Doppelfehler. Das dürfte der Knackpunkt im Spiel des 337. der Weltrangliste gewesen sein. Erler gab sein Service schließlich noch zum 2:4 ab, die zwei Breaks Vorsprung ließ sich Ymer nicht mehr nehmen und verwertete seinen ersten Matchball nach 1:20 Stunden zum 6:2,6:3-Erfolg.

Zuvor hatten sich die Nummer zwei und die Nummer vier des Turniers verabschiedet. Der an Nummer zwei gesetzte Spanier Roberto Bautista Agut verlor in einem drei Stunden dauernden Krimi etwas überraschend gegen seinen Landsmann Pedro Martinez mit 4:6,7:6(5),5:7. Für den 33-jährigen Agut, immerhin Weltranglisten-16., war damit in Kitzbühel bereits nach einem Match Endstation. Das gleiche Schicksal ereilte Albert Ramos-Vinolas, der an Nummer vier gereihte Spanier unterlag Dennis-Novak-Bezwinger Gianluca Mager aus Italien mit 6:7(3),6:1,5:7.

Krajinovic weiter

Filip Krajinovic, die Nummer drei in Kitzbühel, stieg hingegen ins Viertelfinale auf. Der Serbe besiegte den Spanier Carlos Taberner 6:3,2:6,6:4. Ebenfalls in der Runde der besten Acht stehen der Franzose Arthur Rinderknech nach einem Dreisatzsieg gegen den Dänen Holger Vitus Nodskov Rune, der Slowake Jozef Kovalik, der den Tschechen Jiri Vesely ebenfalls in drei Sätzen bezwang, sowie der Deutsche Daniel Altmaier durch einen Zweisatzerfolg gegen Marco Cecchinato aus Italien. Der topgesetzte Casper Ruud sollte am Abend noch gegen den Spanier Mario Vilella Martinez spielen, eine Regenunterbrechung sorgte jedoch für eine Verzögerung.

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