AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Senioren-TennisLegende Pokorny eroberte seinen 40. WM-Titel

Der 79-jährige Grazer Peter Pokorny bleibt im Senioren-Tennis weltweit das Maß aller Dinge. In Umag gewann der Steirer seinen 12. WM-Einzeltitel und den 40. insgesamt.

Peter Pokory (Mitte) mit ITF-Boss David Haggerty (links) und ÖTV-Präsidentin Christina Toth © Privat
 

Auf die Frage, was denn sein Geheimnis sei, antwortet Peter Pokorny: „Es gibt keines. Ich spiele einfach gerne Tennis.“ Und das quasi täglich bis zu eineinhalb Stunden – immer während der Mittagszeit. „Statt dem Essen“, lächelt der unermüdliche Grazer, der sich nun in Umag bei seiner letzten Teilnahme in der Klasse 75+ seinen zwölften Herren-Einzel- und seinen 40. WM-Titel insgesamt gesichert hat.

Nächstes Jahr ist Pokorny natürlich wieder mit von der Partie – dann auf Mallorca und erstmals in der Klasse 80+. „So lange ich Spaß habe und der Körper es zulässt, werde ich auch weiterspielen“, verspricht der ehemalige Davis-Cup-Spieler und auch -Kapitän, dem heuer in Wimbledon eine ganz besondere Auszeichnung zuteilwurde. So erhielt der Steirer von der Internationalen Tennisföderation (ITF) in Anwesenheit von Präsident David Haggerty als erst dritter Mann der Historie den Award für herausragende Leistungen im Senioren-Tennis.

"Thiem hat eine tolle Schlagtechnik"

Doch die Legende ist auch beim aktuellen Spitzentennis bestens informiert und freute sich auch über Dominic Thiems Viertelfinaleinzug in Peking. „Ich kenne ihn nicht gut, habe ihn nur einmal getroffen, als er acht Jahre alt war. Aber er hat eine tolle Schlagtechnik und ist ein lieber Bub.“ Mit dem Tennis von damals ließen sich die heutigen Stars nicht vergleichen. „Die Technik ist eine ganz andere, die Fitness und das Material sind viel besser“, sagt Pokorny, der übrigens auch bei Tennis-Rüpel Nick Kyrgios etwas Positives findet: „Action zieht die Leute an, sie sehen ihn gerne.“

Zu guter Letzt rührt der rüstige Steirer auch noch für den Tennissport per se die Werbetrommel. „Man sollte damit beginnen, weil man es ein Leben lang spielen kann.“ Pokorny muss es ja wissen ...

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren